WLAN Router

Drahtlos vernetzt im gesamten Heim-Bereich

WLAN Router ermöglichen die drahtlose Internetnutzung im ganzen Zuhause. Anstatt von der DSL Hardware aus meterweise Kabel durch die Wohnung ziehen zu müssen, kann so mit dem Laptop oder Tablet-PC jederzeit bequem auf der Couch oder der Veranda gesurft werden.

Aktualisiert 22.08.2016
WLAN Router Info: WLAN Hardware für DSL im Überblick 1 Sterne 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne (32)

Auch alle anderen Geräte, die mit einem WLAN Modul ausgestattet sind, lassen sich bei Einsatz eines WLAN Routers ohne großen Aufwand kabellos ins eigene Heimnetzwerk integrieren. Dazu zählen Smartphones, Drucker, externe Festplatten, Smart-TVs oder "smarte" Haushaltsgeräte. WLAN ist heute so selbstverständlich, dass eine moderne Internet-Hardware fast immer ein WLAN Router ist.

Frau vor Notebook mit WLAN Funktion

Aktuelle WLAN Router Hardware im Vergleich

Die folgende Hardware-Tabelle bietet einen Überblick über WLAN Hardware Modelle, die aktuell von verschiedenen Internetprovidern als Teil von DSL Komplettangeboten bereitgestellt werden.

Modell Anschlusstechnik WLAN /
Verschlüsselung
Anschlüsse
1&1 Homeserver

1&1 Homeserver

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN n
450 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 1x analoge Telefone
  • 6x DECT Telefone
  • 2x USB 2.0
  • 2x LAN 100 MBit/s
  • 2x LAN 1.000 MBit/s
AVM Fritz!Box 7490

AVM Fritz!Box 7490

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 1x ISDN
  • 6x DECT Telefone
  • 2x USB 3.0
  • 4x LAN 1.000 MBit/s
AVM Fritz!Box 7580

AVM Fritz!Box 7580

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac + n
2.533 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 1x ISDN
  • 6x DECT Telefone
  • 2x USB 3.0
  • 4x LAN 1.000 MBit/s
o2 Homebox 2

o2 Homebox 2

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac
2000 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 2x USB
  • 2x LAN (Gigabit)
  • 5x DECT Telefone
Telekom WLAN Router

Telekom Speedport W 724V

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 200 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 5x DECT Telefone
  • 4x LAN (1 Gbit/s)
  • 2x USB
Telekom Speedport Hybrid

Telekom Speedport Hybrid

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • Glasfaser
  • LTE
  • bis 200 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 5x DECT Telefone
  • 4x LAN (1 Gbit/s)
  • 1x USB

Vodafone Easybox 804

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA

  • 2x analoge Telefone
  • 2x USB
  • 4x LAN

Weitere Modelle:


WLAN Standards und WLAN Geschwindigkeit

Wie leistungsfähig ein WLAN Router ist, hängt wesentlich davon ab, welche Funkstandards von dem Gerät unterstützt werden.

Die verschiedenen WLAN Standards beruhen auf einer technischen Norm namens "IEEE 802.11". Zwischen den einzelnen Entwicklungsstufen wiederum wird durch ein angehängtes Kürzel unterschieden - zum Beispiel "IEEE 802.11n". Diese vollständige Bezeichnung wird im normalen Gebrauch aber zum Glück meist weiter abgekürzt, etwa zum wesentlich einprägsameren "WLAN n".

Die Tabelle zeigt, welche Übertragungs-Geschwindigkeiten sich jeweils mit den derzeit verbreiteten WLAN-Varianten erreichen lassen.

Unser Tipp: Wer sich aktuell einen WLAN Router zulegt, sollte auf jeden Fall ein Modell wählen, das mindestens den Standard "WLAN n" unterstützt. Dieser ist derzeit am gebräuchlichsten. Eine zunehmende Anzahl moderner Geräte unterstützt aber bereits den neuen Standard "WLAN ac", der im WLAN-Netz nochmals deutlich höhere Datenraten erlaubt. Wer auf einen WLAN Router mit zukunftssicherer Technik setzen möchte, achtet deshalb auf "WLAN ac".

WLAN Standard Geschwindigkeit

WLAN ac

bis zu 1.300 Mbit/s

WLAN n

bis zu 300 Mbit/s

WLAN g++

bis zu 125 Mbit/s

WLAN g

bis zu 54 Mbit/s

AVM Fritz!Box 7490
AVM Fritz!Box 7490 mit WLAN ac

WLAN Standards und Endgeräte

Die Liste der unterschiedlichen WLAN Varianten lässt die Vorbereitung des eigenen Funknetzwerks zunächst vielleicht komplizierter erscheinen, als sie in der Praxis wirklich ist. In aller Regel sind WLAN Router nämlich voll abwärtskompatibel. Das heißt, dass sie über die modernen Funkstandards hinaus auch die älteren Versionen unterstützen. Aktuelle WLAN ac Router etwa sind auch zu den Normen WLAN n, g und b kompatibel und können so ohne Probleme mit älteren Endgeräten verwendet werden.

Um mit dem WLAN Netz verbunden werden zu können, müssen die Endgeräte natürlich selbst auch über ein WLAN Modul verfügen. Bei Laptops und Desktop-Rechnern aus dem Handel ist dies längst Standard, genauso kommen Tablet-PCs, Smartphones und Spielekonsolen heute immer mit integrierter WLAN Unterstützung.

PCs und Laptops, in denen noch kein Funkmodul verbaut ist, können aber recht einfach über einen WLAN Stick oder eine WLAN Steckkarte für die drahtlose Übertragung aufgerüstet werden.

WLAN Karte und WLAN Stick
WLAN Karte (von Asus) und WLAN Stick (von AVM)

WLAN Router richtig einrichten

Bevor der WLAN Router den Betrieb aufnimmt und sich PCs und Laptops über ihn ins Drahtlos-Netz einwählen können, muss das Gerät zunächst noch eingerichtet werden. Dazu wird der Router in der Regel zunächst über ein Kabel mit dem PC verbunden.

Die Bedienoberfläche des WLAN Routers lässt sich dann meist ganz einfach über die Eingabe einer bestimmten Adresse in die Adresszeile des Internet-Browsers auf dem PC (Internet Explorer, Firefox etc.) aufrufen. Je nach Modell und Hersteller kann über diese Eingabe-Maske auf Wunsch auch sehr tief in die Funktionen des Geräts eingegriffen werden - nicht gerade ein Unterfangen für Laien.

Endgeräte im WLAN Netz

  • Drucker
  • Internetradio
  • Fernseher
  • Spielekonsole
  • Smartphone etc.

Einrichtung Schritt für Schritt am Beispiel der Vodafone EasyBox

Im Folgenden zeigen wir den Weg von der Einrichtung des WLAN Routers bis hin zur ersten Einwahl in das Funknetz. Als Beispiel in den begleitenden Grafiken dient uns dabei die Vodafone Easybox, bei den meisten anderen WLAN Routern läuft die Aktivierung aber in den gleichen Schritten ab.

1. WLAN Funknetz aktivieren

Zum Glück bieten die DSL Provider bei den von ihnen ausgelieferten Modellen meist eine simple Abkürzung für die Erst-Installation an: Nach der Eingabe eines speziellen Code, der sich in den eigenen Vertragsunterlagen findet, richtet sich der WLAN Router weitgehend automatisch ein - die nötigen Grundeinstellungen werden dabei über die Internetverbindung direkt vom Provider bezogen.

WLAN Router Installation Vodafone Easybox
Nach Eingabe des mitgelieferten Installations-Codes läuft die Einrichtung der Vodafone EasyBox weitgehend automatisch ab

2. WLAN Schlüssel heraussuchen

Damit sich ein Rechner am WLAN anmelden kann, ist zum einen der Name des Funknetzwerks (SSID) und zum anderen der sogenannte Netzwerkschlüssel, ein mehrstelliger Sicherheits-Code, erforderlich. Beides ist im vom Anbieter ausgelieferten WLAN Router bereits voreingestellt, die Standardwerte finden sich auf einem Etikett an der Hardware bzw. in den mitgelieferten Unterlagen.

Wie bei allen wichtigen Zugangsdaten empfiehlt es sich auch hier, die Voreinstellungen zeitnah über das Konfigurations-Menü des Routers durch eigene Werte zu ersetzen.

SSID Etikett Easybox 804
Beispiel: Etikett mit Zugangsdaten

3. Endgeräte mit dem WLAN verbinden

Über die WLAN Einstellungen des Rechners lässt sich eine Liste der verfügbaren Drahtlos-Netzwerke in der Umgebung aufrufen. Läuft die Hardware korrekt, sollte sich hier auch der Name des vom eigenen WLAN Router aufgebauten Netzes finden. Um die Verbindung abzuschließen, muss nun nur noch der richtige Netzwerkschlüssel eingetragen und bestätigt werden.

WLAN Einwahl Beispiel
Auswahl des WLAN Netzwerks unter den Betriebssystemen Windows 7, Windows 8 und iOS

Wo genau diese Einstellung vorgenommen wird, unterscheidet sich natürlich von Betriebssystem zu Betriebssytem, bzw. von Gerät zu Gerät (Smartphone, Konsole, Smart-TV...). Die Vorgehensweise bleibt aber die gleiche. Details zur WLAN Einwahl finden sich zur Not natürlich im jeweiligen Handbuch.

Diese Prozedur muss übrigens nicht ständig wiederholt werden, sobald die WLAN Funktion eines Gerätes aktiviert wird. Stattdessen können sich Endgeräte in der Regel eine ganze Reihe von WLAN-Netzwerken mit den zugehörigen Netzwerk-Schlüsseln "merken". Sobald ein bereits bekanntes WLAN-Netz entdeckt wird, erfolgt die Einwahl dann meist sogar automatisch.

Weitere Funktionen der DSL Hardware

Die DSL Hardware übernimmt heute in der Regel gleich mehrere Funktionen. Je nach Einsatzzweck muss also abgewägt werden, welche Leistungsmerkmale entscheidend sind. Hier gehen wir genauer auf die Funktionen ein:

Modem Funktion

Router Funktion

WLAN Funktion

Telefonie Funktion

Medienserver Funktion

Ausweitung der Funkzone: Ausbau des WLAN Netzes

Grundsätzlich ist der Aufbau eines WLAN Netzes keine Hexerei. Aber wie so oft stecken die Tücken auch hier im Detail: Was etwa kann getan werden, wenn sich die Entfernung zwischen dem WLAN Router und dem PC im Arbeitszimmer als zu weit für eine gute Funkverbindung herausstellt? Und wie lassen sich Geräte ins WLAN integrieren, die zwar einen LAN-Anschluss aber keine WLAN Funktion haben?

WLAN Repeater für mehr Reichweite

In der Theorie haben moderne WLAN Router eine Reichweite von mehreren hundert Metern. Welche Übertragungsraten bei den verschiedenen Teilnehmern im Netzwerk tatsächlich ankommen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Muss das Funksignal nämlich einen weiten Weg zurücklegen oder befinden sich Hindernisse und Störungsquellen auf der Funkstrecke (z.B. Wände, elektronische Geräte) kann die Signalqualität schnell erheblich eingeschränkt werden - im schlimmsten Fall kommt ein paar Zimmer weiter gar keine Verbindung zum WLAN mehr zustande.

Die Reichweite des eigenen WLAN Netzes lässt sich allerdings ohne großen Aufwand erhöhen und zwar unter Einsatz sogenannter WLAN Repeater. Dabei handelt es sich um handliche Empfangs- und Sende-Einheiten, die einfach in eine Steckdose innerhalb des WLAN-Bereichs geschoben werden. Sie verstärken das abschwächende WLAN Signal und sorgen so dafür, dass auch entlegenere Winkel des eigenen Zuhauses für die Funkübertragung abgedeckt sind.

WLAN Repeater sind entweder im Fachhandel oder gleich bei einem der großen DSL Anbieter als Zubehör erhältlich. Wer noch einen überschüssigen WLAN Router besitzt, kann sich die (überschaubare) Investition in neue Zusatzgeräte aber vielleicht sogar sparen. Manche WLAN Router lassen sich nämlich in einen gesonderten Modus schalten, in dem sie nur die Rolle eines Repeaters übernehmen und das Signal weiterleiten - ein Blick in die Bedienungsanleitung gibt hier Auskunft.

WLAN Bridge - Kabelzugang zum Funknetz

Längst nicht alle Geräte, die auf das Internet zugreifen können, verfügen auch über ein WLAN Modul. Beispielsweise sind Smart-TVs, TV Receiver oder Stereoanlagen zwar häufig für den Online- bzw. Netzwerk-Betrieb vorbereitet, haben aber lediglich einen Ethernet-Anschluss für die Internet-Anbindung über LAN-Kabel.

Abhilfe schafft hier eine sogenannte WLAN Bridge. Die WLAN Brücke nämlich ermöglicht es, mehrere einzelne Teil-Netzwerke über Funk mit der zentralen DSL Hardware zu verbinden und online zu bringen.

Ein Beispiel hierfür ist das bei der Telekom erhältliche Geräte-Set Speedport W102 Bridge: Die WLAN Bridge Basis-Station wird am WLAN Router eingerichtet und über Funk mit einem oder mehreren Adaptern verbunden. An den Adapter-Stationen wiederum lassen sich Endgeräte direkt per LAN-Kabel anschließen. So können sie ohne meterlangen Kabelsalat ins Drahtlos-Netzwerk integriert werden.

Fritz WLAN Repeater
Beispiel: AVM Fritz! WLAN Repeater

Telekom Speedport W102 Bridge
Telekom Speedport W102 Bridge

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