Videobuster Erfahrungen

Wir haben den Videobuster Filmverleih ausprobiert

Statt über die Datenleitung kommen Filme und Serien beim Videobuster-Leihabo mit der Post ins Haus. Ist das noch zeitgemäß? Wie aufwändig ist die Nutzung der Online-Ausleihe? Wir teilen unsere Eindrücke im ausführlichen Videobuster Erfahrungsbericht.

Aktualisiert 12.01.2021
Videobuster Erfahrungen - Der Filmversand im Praxis-Test
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DSLWEB Erfahrungsbericht zu Videobuster

"Mit seinem Fokus auf physische Datenträger erscheint das Angebot auf den ersten Blick vielleicht etwas altmodisch. Nach kurzer 'Einarbeitungszeit' entpuppt sich Videobuster aber als echte Fundgrube für Filmfreunde."

Videobuster Angebote

Videobuster Vorteile im Überblick

    • riesige Filmauswahl
    • ausgefeilte Suchfunktion
    • Blu-rays, 3D & 4K UHDs im Abo ohne Aufpreis
    • schnelle Lieferung, unkomplizierte Rücksendung
    • nicht von der Internetleitung abhängig!

Videobuster Nachteile im Überblick

    • komplexe Angebotsstruktur
    • nicht alle Funktionen direkt offensichtlich

Ersteindruck: Viel geboten, einiges zu verstehen

Beim ersten Besuch der Videobuster Website mussten auch wir uns zunächst einmal Orientierung verschaffen. Schließlich vereint Videobuster gleich mehrere unterschiedliche (aber miteinander vernetzte) Services.

Auf den ersten Blick kann der Webauftritt das Anbieters deswegen vielleicht etwas überladen wirken. Aber keine Sorge, das relativiert sich, sobald man erkennt, was die verschiedenen Bereiche bieten und wie sie zusammenhängen. Wer einen kompakten Abriss sucht, dem sei als Starthilfe natürlich unsere Übersicht zu Videobuster ans Herz gelegt.

Die wichtigsten Bereiche sind direkt über die Quer-Navigation oben auf der Seite erreichbar. Hier finden wir auch das DVD & Blu-ray Abo, den aLaCarte Verleih und das VoD Streaming Angebot wieder. Für unseren Praxistest interessieren wir uns besonders für das Herzstück von Videobuster - das Leih-Abo.

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Videobuster

Anmeldung, Abo buchen, Wunschliste erstellen

Wir haben uns im Vorfeld bereits im Detail über den Videobuster Abo-Verleih informiert und uns auch schon ein Wunschangebot herausgepickt. Wir können uns deshalb direkt an die Buchung unseres Leihpakets machen.

Ansonsten steht für Neueinsteiger in jedem Bereich unter "So geht's" eine Informationsseite bereit, die einen ganz guten Überblick über die jeweiligen Angebote verschafft. Wer noch mehr wissen möchte, findet im Videobuster Hilfebereich ausführliche Erläuterungen zu sämtlichen Funktionen - Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

Aber zurück zu unserem künftigen Videobuster Abo: Als ersten Schritt müssen wir zunächst ein eigenes Kundenkonto anlegen. Das ist im Handumdrehen erstellt, es reicht der Nutzer-Name und eine gültige E-Mail Adresse. Alternativ ist auch die Anmeldung über das eigene Facebook- oder Amazon-Konto möglich.

Dann geht es an die eigentliche Bestellung. Wir wählen unser Abopaket aus und schließen den Kauf mit unseren Zahlungsdaten ab. Jetzt kann der Spaß losgehen - wir dürfen uns an die Erstellung unserer Wunschliste machen. Über diese legen wir fest, mit welchen Filmen uns Videobuster künftig beliefern soll.

Die Videobuster Wunschliste füllt sich

Wer noch den früheren Amazon-Service Lovefilm genutzt hat, wird das Prinzip schnell wiedererkennen. Zum Start sind wir angehalten, unsere Wunschliste mit mindestens neun Filmen aus dem Videobuster-Angebot zu bestücken.

Um zu kennzeichnen, welche Scheiben wir am schnellsten bekommen möchten, können wir die Filme auf unserer Liste entsprechend einstufen. Dazu werden sie in drei Kategorien eingeordnet - "niedrig", "mittel" oder "hoch".

Idealerweise werden die Titel mit hoher Priorität als erstes versandt. Sind diese gerade nicht verfügbar, da alle Scheiben aus dem Videobuster-Lager bereits von anderen Nutzern ausgeliehen sind, wird auf Filme aus den niedrigeren Kategorien zurückgegriffen.

Für unseren Videobuster Test setzen wir zunächst nur zwei Filme auf "hoch" - einen aktuellen Blockbuster sowie einen obskuren Horror-Streifen aus dem "Ab 18" Angebot. Mal sehen, ob wir mit unserer gezielten Bestellung Glück haben.

Für Entdecker: Abtauchen in eine riesige Filmauswahl

Der erste Blick in den Kundenbereich mitsamt der Wunschliste mag ein klein wenig ernüchtern. "Hinter den Kulissen" präsentiert sich Videobuster nämlich eher funktional als schick, mit kleinteiligen Informationen und Bedienflächen.

Das etwas altbackende Design darf aber nicht mit Lieblosigkeit verwechselt werden. Das macht sich spätestens dann bemerkbar, wenn man tiefer in den Videobuster Filmkatalog eintaucht.

Denn die rund 70.000 Titel werden von Videobuster umfassend vorgestellt. Neben Infos zur Handlung und den Machern warten hier meist auch noch Trailer, Bilderstrecken und Nutzer-Rezensionen. Auf den einzelnen Filmseiten kommen außerdem die verschiedenen Videobuster-Services zusammen - hier ist direkt zu sehen, in welchen Formaten der Titel bei Videobuster ausgeliehen, gekauft oder gestreamt werden kann.

Darüber hinaus ist der gesamte Videobuster Katalog aufwendig kategorisiert und verschlagwortet. So lässt sich das Angebot längst nicht nur nach bestimmten Genres, Regisseuren  oder Darstellern durchforsten. Wer will, kann sich genauso zu einem wilden Ritt durch Schlagwort-Suchen wie "Erstlingswerk", "Architektur" oder "Deutscher Filmpreis-nominiert" (nicht zu verwechseln mit "Deutscher Filmpreis-prämiert"!) aufmachen.

Wie sich zeigt, kommen bei Videobuster gerade Liebhaber voll auf ihre Kosten. Abseits der aktuellen Neuveröffentlichungen (die natürlich auch mit dabei sind) gibt es in dem riesigen Sortiment nämlich viele Perlen zu entdecken, die es oft noch gar nicht auf die großen Streaming-Portale geschafft haben.

Unser Test-Abonnement

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Leih-Abo: 2 Filme pro Monat

Für unseren Praxistest haben wir uns für das kleine Videobuster DVD & Blu-ray Abo mit flexibler Laufzeit entschieden:

  • DVDs & Blu-rays per Post
  • 2 Filme pro Monat inklusive
  • immer 2 Filme im Austausch

mit 1 Monat Laufzeit für 6,99 €/ Monat*

Direkt zu Videobuster

Videobuster ab 18: Altersnachweis am Bildschirm

Für den "Ab 18" Horror-Streifen, der auf unsere Wunschliste soll, müssen wir vorher noch etwas erledigen. Um Material mit der "FSK ab 18"-Einstufung bestellen zu können, ist nämlich ein einmaliger Altersnachweis erforderlich. Wie sich herausstellt, ist das allerdings keine allzu große Hürde.

Wir entscheiden uns für die Alters-Verifikation über das PostIdent-Verfahren. Anders als noch vor einigen Jahren müssen wir dazu nicht einmal in der nächsten Postfiliale vorstellig werden. Das gesamte Prozedere lässt sich inzwischen auch schnell und einfach am Rechner oder Smartphone durchführen.

Zwar funktioniert das Ganze auch über einen Videochat, wir verzichten aber auf den direkten Mitarbeiterkontakt und nutzen stattdessen das sogenannte Foto-Ident. Hier müssen wir lediglich über unsere Webcam eine kurze Videosequenz unseres Gesichts sowie ein Bild unseres Personalausweises aufnehmen.

Damit das problemlos funktioniert, sollte die eigene Umgebung aber wirklich gut ausgeleuchtet sein. Das war bei uns zunächst nicht der Fall. Dementsprechend mussten wir mehrmals probieren, einen brauchbaren Ausweis-Schnappschuss aufzunehemen, auf dem alle wichtigen Details erkennbar waren. Vielleicht also doch ganz gut, dass wir uns gegen den Videochat entschieden haben.

Bei Versuch Nummer Drei klappt es dann aber: Nicht nur wird unser Antrag durchgewunken, die Bestätigung bekommen wir zudem innerhalb von 15 Minuten per Mail. Damit ist die Freischaltung auch schon abgeschlossen und wir haben fortan Zugriff auf den gesamten Videobuster-Katalog.

Filme werden zügig ausgeliefert

Tatsächlich liegt die erste Lieferung bereits am dritten Tag unserer Videobuster-Mitgliedschaft bei uns im Briefkasten - trotz Adventszeit und gegenwärtigen Corona-Einschränkungen.

Was uns in der Post erwartet, wissen wir da übrigens schon längst. Denn sobald der Versand bereit ist, schickt uns Videobuster eine entsprechende Meldung per Mail, außerdem lässt sich der Status der Lieferung direkt in der Wunschliste einsehen. Wir hatten Glück: Mit der ersten Sendung erhalten wir direkt die beiden Filme, die wir mit der Top-Priorität belegt haben.

Nach dem Erhalt der Sendung machen wir uns als erstes an die Sichtprüfung der Gebraucht-Scheiben. Diese haben uns in einwandfreiem Zustand erreicht. Kratzer oder andere Abnutzungs-Erscheinungen können wir nicht feststellen.

Damit ist also alles bereit für unseren ersten Videobuster-Videoabend. Und ja, auch in unserem Player machen die Blu-rays keine Zicken.

Rückversand: Scheiben rein, Umschlag zu & einwerfen

Wie kommt unsere Film-Lieferung jetzt zurück zu Videobuster? Der Rückversand an den Anbieter mag nach Aufwand klingen, ist in Wirklichkeit aber der wohl einfachste Schritt im gesamten Prozess.

Denn der Versandumschlag, in dem wir die Blu-rays erhalten haben, ist bereits vollständig für die Rücksendung vorbereitet. Alles was wir tun müssen, ist, die Blu-rays wieder im Umschlag zu verstauen und diesen mit dem abgedeckten Klebestreifen an der Lasche zu versiegeln. Die Rücksende-Adresse und das digitale Porto befinden sich bereits auf der Versandtasche.

So kann der Videobuster-Umschlag einfach in den nächsten Postkasten. Das war's dann auch schon - zwei Tage später wird uns im Videobuster-Test der Eingang der Filme im Videobuster-Kundencenter bestätigt.

Wer mehr Scheiben im Monat oder sogar eines der Videobuster Flatrate-Abos gebucht hat, kann sich direkt schon einmal auf die nächste Lieferung freuen. Denn im Rahmen seiner Blitztauschgarantie verspricht der Anbieter, dass diese spätestens einen Versandtag nach Eingang der alten Filme auf den Weg gebracht wird. Funktioniert das tatsächlich einmal nicht, wird der Nutzer mit einer Gutschrift kompensiert.

Wichtig: Auf die Flex-Belieferung achten

Da wir nur das "kleine" Videobuster-Abo abgeschlossen haben, sind unsere zwei Filme für den Monat damit auch schon aufgebraucht. Und beinahe hätten wir noch etwas vergessen.

Für Neukunden ist nämlich automatisch die sogenannte Flex-Belieferung aktiviert. Sind die Abo-Filme für den Monat abgehakt, wird in diesem Fall direkt mit einer kostenpflichtigen Extra-Lieferung nachgelegt. Wer das nicht wünscht, muss die Option also erst einmal in den "Mein Konto"-Einstellungen deaktivieren.

An sich ist an dem Mechanismus auch gar nichts auszusetzten - bis auf den Fakt, dass dieser Versand-Modus eben voreingestellt ist. Wer sich die Anleitung im Hilfebereich nicht genau angesehen hat, kann von der Flex-Belieferung also leicht überrumpelt werden. Ist das nicht gewünscht, muss die Option also erst einmal in den "Mein Konto"-Einstellungen deaktiviert werden.

Hier hätten wir uns mindestens einen deutlicheren Hinweis gewünscht. Ideal wäre es natürlich, wenn der Nutzer die Funktion überhaupt erst aktiv freischalten müsste. Immerhin: Für die Umstellung reicht ein Klick im Kundenbereich.

Pausieren, Wechseln, Beenden: Einfache Aboverwaltung

An anderer Stelle fällt Videobuster dafür durch große Kundenfreundlichkeit auf. Unter anderem lässt sich das laufende Abo im Kundencenter ohne große Umstände für bis zu 8 Wochen im Jahr pausieren. Damit keine Sendung ungenutzt verfällt, können wir unser Abo so beispielsweise vor Reisen einfach in eine unbezahlte "Urlaubspause" schicken.

Auch wer sein Abo irgendwann ganz aufkündigen möchte, bekommt von Videobuster keine weiteren Steine in den Weg gelegt. Von den Abo-Einstellungen im Kundencenter aus reichen dazu zwei kurze Klicks. Positiv ist auch die kurze Kündigungsfrist: Unabhängig von der Abovariante genügt ein Vorlauf von 7 Werktagen zum Laufzeitende.

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Videobuster


Tariftipp

Videobuster Verleih Abo: 4 Filme pro Monat

Mit diesem Videobuster-Abopaket können jeden Monat 4 DVDs oder Blu-rays ausgeliehen werden und landen frei Haus im heimischen Briefkasten. Auf Wunsch lassen sich gegen Aufpreis auch weitere Filme im Monat ordern. Als Laufzeit sind entweder 12 Monate oder 1 Monat möglich.

Videobuster Versandumschlag

Monatspreis ab 9,99 €

Videoleihe

DVDs & Blu-rays per Post
4 Filme pro Monat inklusive
immer 2 Filme im Austausch
Extra-Sendungen je 2,99 €

Kaufvorteile

Leihfilme günstig aufkaufen
10% Rabatt auf Filme im Shop

  • 50% Rabatt im ersten Vertragsmonat
  • im Jahresabo oder monatlich kündbar