Super-Vectoring

Mit bis zu 250 Mbit/s im Internet surfen

Mit der Vectoring-Einführung wurde im Jahr 2014 die maximale VDSL Geschwindigkeit schon verdoppelt, im August 2018 wurde es dank Super-Vectoring nochmals deutlich schneller: Mit der neuen Übertragungstechnik werden über die Telefonleitung sogar bis zu 250 Mbit/s möglich, zum Start können gleich mehrere Millionen Haushalte profitieren.

Aktualisiert 07.01.2021
Super-Vectoring - mit bis zu 250 Mbit/s im Internet surfen
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Supervectoring 35b bringt Speed-Upgrade auf 250 Mbit/s

Was musste die in den meisten deutschen Haushalten verlegte Kupferleitung schon alles über sich ergehen lassen. Nicht mehr zeitgemäß sei die Technik und schon gar nicht für die Zukunft gerüstet. Und was passiert? Zunächst verdoppelt sich der Surfspeed mit Hilfe des Vectoring-Verfahrens auf bis zu 100 Mbit/s, nun erfolgt mit Supervectoring der nächste Geschwindigkeits-Sprung auf maximal 250 Mbit/s.

Klingt nach aufwendigen Erdarbeiten. Doch weit gefehlt, denn wo bereits Vectoring im Einsatz war, sind im Prinzip nur noch Anpassungen im Verteilerkasten notwendig. Zusätzlich wird im Vergleich zur Vectoring Technik für die Datenübertragung ein größeres Frequenz-Spektrum verwendet, statt 17 MHz (Vectoring 17a) kommen nun 35 MHz (Supervectoring 35b) zum Einsatz.

Die schnellere Surfgeschwindigkeit gibt es bei Supervectoring im Übrigen nur beim Download von Daten, denn der maximale Upload verbleibt wie bisher schon bei Vectoring Anschlüssen bei 40 Mbit/s. Warum ist das so? Das Technologie-Upgrade konzentriert sich ausschließlich auf den Downstream, für den Upstream der Daten werden keine zusätzlichen Frequenz-Bereiche zur Verfügung gestellt.

Wo ist Super-Vectoring verfügbar?

Wie weiter oben schon angerissen, sind für den Supervectoring Ausbau keine aufwendigen Arbeiten im Erdreich notwendig. Wo bislang schon Vectoring zum Einsatz kommt, kann mit relativ wenig Aufwand der Schalter für Super-Vectoring umgelegt werden. Und wenn bisher noch nicht erschlossene Gebiete in Angriff genommen werden, werden in der Zukunft nach Möglichkeit beide Techniken - Vectoring und Super-Vectoring - implementiert. Dementsprechend schnell wird die Supervectoring Verfügbarkeit anwachsen.

Schon zum Start Anfang August dürfte Super-Vectoring so bereits für rund 6 Mio. Haushalte verfügbar gewesen sein. Die Deutsche Telekom geht aktuell davon aus, bis Ende 2018 in insgesamt 15 Millionen Haushalten Super-Vectoring anbieten zu können. Zum Vergleich: Die Vectoring-Technik wird nach aktuellen Planungen zum Jahresabschluss in 27,5 Millionen Haushalten verfügbar sein.

Aktuelle Supervectoring Angebote im Überblick

Super-Vectoring ist mittlerweile bei allen großen, deutschlandweit aktiven Anbietern angekommen. Telekom Super-Vectoring mit 250 Mbit Internetanschluss kann ab 19,95 €/Monat im Telekom Magenta Zuhause XL Komplettpaket gebucht werden. Der zweite Provider mit einem Supervectoring Angebot heißt 1&1, hier ist der Highspeed-Anschluss ab 24,99 €/Monat buchbar. Bei Vodafone gibt es den Supervectoring Anschluss im ab 19,99 €/Monat erhältlichen Komplettpaket Red Internet & Phone 250 DSL. Bei o2 heißt der Supervectoring-Tarif o2 my Home XL.

Telekom
Magenta Zuhause XL
Vodafone Red
Internet & Phone 250 DSL
1&1
DSL 250
o2
my Home XL

250 Mbit
Upload 40 Mbit

  • Internet Flatrate
  • Festnetz Flatrate

250 Mbit
Upload 40 Mbit

  • Internet Flatrate
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250 Mbit
Upload 40 Mbit

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  • Internet Flatrate
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AVM Fritz!Box 7530

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o2 DSL mit Fritz!Box 7590

AVM Fritz!Box 7590
für 5,99 €/Monat

54,95 €/Monat

49,99 €/Monat

44,99 €/Monat

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12 Monate lang
29,99 €
+100 € Startguthaben

6 Monate lang
24,99 €

24 Monate lang
42,07 €

Telekom Magenta Zuhause

Vodafone Internet & Phone DSL

1&1 Doppel-Flat

o2 DSL Tarife

Zum Angebot

Zu Vodafone

Zu 1&1

Zum Angebot


Wie funktioniert Super-Vectoring?

Um über die Telefonleitung Datenraten von bis zu 250 Mbit/s erzielen zu können, müssen feste Rahmenbedingungen geschaffen werden. Wie schon beim Vectoring-Verfahren übernimmt auch beim Super-Vectoring ein Provider die Überwachung der Datenströme. Hier geht es in erster Linie darum, die Störungen auf der letzten Meile zwischen Verteilerkasten und Internetmodem zu minimieren.

Denn auf diesem Abschnitt der Verbindung ist in der Regel noch ein Kupferkabel im Einsatz, welches ursprünglich einmal ausschließlich für Telefonverbindungen gedacht war. Mittlerweile wird aber auch der Internetanschluss über eben dieses Kupferkabel zur Verfügung gestellt. Und wenn hier mehrere Leitungen parallel Daten übertragen, dann kommt es in der Praxis zu Störsignalen, welche den maximalen Surfspeed deutlich ausbremsen.

Über die klassische DSL bzw. VDSL Leitung waren so maximal 16 bzw. 50 Mbit/s möglich. Erst mit der Einführung der Vectoring-Technik konnten die Störeinflüsse minimiert und so die Spitzengeschwindigkeit auf 100 Mbit/s erhöht werden. Supervectoring schließlich optimiert das Datenübertragungsverfahren nochmals. Zusätzlich steht ein größerer Frequenzbereich zur Verfügung, so dass nun auch über das Kupferkabel Internetanschlüsse mit bis zu 250 Mbit/s im Download zur Verfügung gestellt werden können.


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