Sky über Internet Erfahrungen

Mein Praxis-Test mit dem Sky IPTV Angebot

Keine Sat-Schüssel auf dem Dach, keine Kabeldose an der Wand - und trotzdem will ich mir das Sky Programm auf den Bildschirm holen. Für solche Fälle bietet das Pay-TV Unternehmen sein Sky über das Internet an. Ich habe Sky Stream ausprobiert und berichte über meine Erfahrungen mit dem Sky Internetfernsehen.

Ingo Hassa - Redakteur
DSLWEB Redaktion
Aktualisiert 20.05.2026
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Sky über Internet Erfahrungen - Der DSLWEB Praxistest
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Sky Q über Internet: Erfahrungsbericht

Meine Meinung zu Sky über Internet

Ingo Hassa - Redakteur
DSLWEB Redakteur

"Umfassend, preiswert, zuverlässig: Sky hat aus dem Stand ein empfehlenswertes Angebot für Internetfernsehen und Premium-TV auf die Beine gestellt. Ich halte das Produkt für gelungen, zumal es die Free-TV Programme gleich mit im Gepäck hat."

DSLWEB Redakteur

Vorteile und Nachteile von Sky über Internet

Vorteile
  • umfangreiches Free-TV und Pay-TV Programm
  • private HD-Kanäle ohne Aufpreis enthalten
  • direkter Zugriff auf Mediatheken & Streaming-Dienste
  • intelligente Suche über Sprachfernbedienung
  • ortsunabhängig, Sky Go Option kostenlos inklusive
Nachteile
  • UHD Inhalte nur eingeschränkt und gegen Aufpreis
  • keine Aufnahme- und Timeshift-Funktionen

Unkomplizierte Bestellung, prompte Lieferung

Auf der Webseite von Sky muss ich mich nicht erst auf die Suche nach dem IPTV-Angebot machen. Sky bietet seine Abos inzwischen standardmäßig mit Empfang via Internet an. Leicht erkennbar an der Bezeichnung Sky Stream. So wähle ich im Shop einfach direkt meine gewünschten Sky Pay-TV Pakete aus. Die Grundlage für mein Abo Abo bildet das Sky Entertainment Paket für 14,99 €. Das beinhaltet vor allem den Zugriff auf Serien, Shows und Dokumentation. Für meinen Test belasse ich es vorerst bei dem Unterhaltungspaket. Ohne Vorzugreifen: Auch so wird es mir wirklich nicht an verfügbaren Inhalten mangeln.

Natürlich lassen sich hier auf Wunsch auch gleich noch Filme (Sky Cinema), Sportevents (Sky Bundesliga, Sky Sport) und zusätzliche Kinderprogramme (Sky Kids) an Bord holen. Tatsächlich kann ich über Sky an dieser Stelle sogar direkt ein Abo bei Netflix oder DAZN abschließen - die habe ich beide schon.

Kurz nach der Bestellung erreichen mich dann in schneller Folge Mails mit Vertragsinformationen und meinen vorläufigen Zugangsdaten, mit denen ich mich später an die Einrichtung meines Pakets machen kann. Auch im Anschluss muss ich nicht lange warten. Ganz im Gegenteil: Die Sky Stream Box für den Empfang am Fernseher kann ich schon am nächsten Tag vom Paketboten entgegennehmen.

  • unkomplizierte Bestellung im Online-Shop
  • umgehende Aktivierung des Nutzerkontos
  • schnelle Lieferung

Installation & Einrichtung: Eigentlich alles ganz einfach...

Die Verkabelung der Sky Box ist denkbar einfach. Der Receiver muss nur über das (beigelegte) HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden und mit Strom versorgt werden. Wer will, kann die Box auch gleich über Netzwerkkabel an den Router anschließen. Die Verbindung mit dem Internet erledige ich aber letztlich drahtlos über WLAN.

Zuletzt muss ich nur noch Sky Fernbedienung mit den ebenfalls beigelegten Batterien bestücken und es kann losgehen. Nach dem Einschalten muss ich nur noch den richtigen HDMI-Anschluss am Fernseher auswählen, um Sky auf den Bildschirm zu bringen.

Mysteriöser Fehlstart für mein Testgerät

Genau an dieser Stelle scheint bei mir aber etwas schief gelaufen zu sein. Denn statt auf den Begrüßungs-Bildschirm, der mich durch die Installation führen sollte, bin ich direkt auf der Sky-Oberfläche gelandet. Dort knn ich mich zwar im Programm umsehen, aber keinerlei Inhalte starten. Kein Wunder, denn laut den Einstellungen bin ich zwar angemeldet, aber als namenloses Phantom-Konto ohne zugehörige Abos.

Erst nach einem Logout unter "Mein Sky" und Neustart der Sky IPTV Box bin ich schließlich in den richtigen Einrichtungsprozess gelangt. Wie dieser kuriose Fehler auftreten konnte? Hand aufs Herz: Ich weiß es nicht. Denn reproduzieren kann ich ihn nicht und auch von anderen Sky Nutzern sind mir noch keine entsprechenden Berichte zu Ohren gekommen (sachdienliche Hinweise natürlich gerne an redaktion@dslweb.de).

Da mr bis auf diesen Vorfall im Test tatsächlich keine weiteren technischen Fehler untergekommen sind, würde ich ihn - für den Moment - auch als unglücklichen Einzelfall abhaken.

Noch einmal mit Gefühl

Aufstehen, abklopfen, weiter geht's: Siehe da, nach einem Neustart lief dann auch bei mir alles so, wie vorgesehen. Vom Willkommens-Bildschirm aus werde ich in wenigen Schritten durch die Einrichtung der Box geführt. Die reicht vom Einrichten der WLAN Verbindung bis hin zur Anmeldung beim eigenen Sky Konto mit der Sky PIN. Erwartungsgemäß holt sich die Sky Steam Box bei dieser Gelegenheit auch gleich ein erstes Firmware-Update ab. Das Aufspielen der Aktualisierung war bei mir aber in wenigen Minuten erledigt.

  • unkomplizierte Verkabelung
  • Internetverbindung wahlweise über LAN oder WLAN
  • schnelle Einrichtung
  • scheinbar Fehler bei Inbetriebnahme möglich

Programmauswahl: Pay-TV + Free-TV in einem Paket

Was bekomme ich aber nun eigentlich mit Sky über Internet geboten? Mit meinem Sky Entertainment Paket erhalte ich zunächst einmal den kompletten Zugriff auf die klassischen Pay-TV Inhalte. Und das alleine ist eine ganze Menge: Insgesamt warten hier 25 Abo-Sender aus dem Bereich Serien, Shows und Dokus. Ganz zentral zum Beispiel Sky Atlantic HD, auf dem Sky die Edel-Serien des US-Senders HBO präsentiert (Game of Thrones, True Detective etc.).

Das lineare Pay-TV Programm ist aber nur ein kleiner Teil des Sky Entertainment Angebots. Denn dazu gesellt sich ein massives Archiv mit Abruf-Inhalten, aktuelle Sendungen und fertige Serien-Staffeln kann ich so rund um die Uhr abrufen. Da ich mich auf Sky Entertainment beschränkt haben, bleiben mir zwar die Filme aus dem Cinema-Archiv versperrt, aber auch so finde ich ohne irgenwelche Probleme Bingewatching-Stoff für Monate.

Wenn es mir nur darum gehen würde, an bestimmte Pay-TV Inhalte heranzukommen, dann könnte ich mich letztlich auch mit einem WOW Paket behelfen. Der Knackpunkt bei Sky über das Internet ist aber ein anderer: Hier liefert Sky nämlich auch noch rund 100 Free-TV Sender umfassende Grundversorgung aus. Für den direkten Abruf von Sendungen stehen darüber hinaus die Mediatheken von ARD, ZDF, Arte und RTL+ als Apps bereit.

Das Free-TV Programm umfasst alle großen Sender rund um ARD, ZDF, RTL und ProSieben. Dazu gesellen sich die regionalen Dritten und kleinere Spartensender wie TLC oder HGTV. Unterm Strich ist die Senderausstattung also mehr als solide, wirklich schmerzhafte Lücken konnte ich nicht ausmachen. In einigen Bereichen wäre aber durchaus noch mehr drin, zum Beispiel fehlen in der Programmauswahl internationale Nachrichtensender wie CNN, BBC oder Al Jazeera. Vielleicht bessert Sky hier in Zukunft noch nach.

Einen umfassenden Überblick, welche Sender das Angebot mit welcher Paketkombination bereithält liefert die Senderliste für Sky über das Internet.

  • Zugang zur kompletten Sky Pay-TV Welt
  • dazu rund 100 Free-TV Sender
  • weitere Free-TV Inhalte über Mediatheken
  • Free-TV Sendeliste noch ausbaufähig

Fokus auf On-Demand: Abrufen statt aufnehmen

Wie gerade beschrieben, bietet Sky über das Internet schon von Haus aus jede Menge Abruf-Inhalte. Dazu kommt, dass sich sogar noch weitere Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Prime Video und DAZN direkt in die Sky Oberfläche aufnehmen lassen.

Passende Streaming-Inhalte sind also stets nur einen Knopfdruck entfernt. Eines bietet Sky über das Internet allerdings nicht: Eine Aufnahme-Funktion, mit der sich Sendungen aus dem linearen Fernsehen für später aufzeichnen lassen. Auch ein Timeshift-Feature, mit dem das gerade gesendete Programm pausiert und zurückgespult werden kann, fehlt der IPTV-Lösung von Sky.

Das liegt zum einen schlicht daran, dass die Sky Stream Box - anders als der große Sky Q Receiver - über keine Festplatte für Aufnahmen verfügt. Alternativ wäre aber natürlich auch eine Aufnahme-Möglichkeit über einen Online-Speicher denkbar gewesen. Diese Mühe hat sich Sky aber gespart. Für mich ein klarer Minuspunkt, denn während ich letztlich auch ohne Videorekorder-Funktion auskomme, habe ich mich mittlerweile an den modernen Timeshift-Komfort beim linearen Fernsehen gewöhnt.

  • unzählige Abruf-Inhalte über Sky-Archive und Mediatheken
  • Integration von weiteren Streaming-Dienste möglich
  • keine Aufnahme-Funktion
  • keine Timeshift-Funktion

Bildqualität: Scharf, stabil, aber nicht ultra-überragend

Ein großer Pluspunkt von Sky über Internet: Auch die großen privaten TV-Kanäle gibt es hier ohne Zusatzkosten in HD Auflösung. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind somit wirklich alle Inhalte direkt in hoher Bildqualität verfügbar. Das ist leider auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, bei der Konkurrenz muss dazu häufig erst eine kostenpflichtige HD-Option aufgebucht werden. Hier schließt sich jedoch direkt eine Einschränkung an: Für UHD Inhalte brauche ich zusätzlich die Sky UHD-Option. Sie kostet 5 € extra und erhöht so den eigentlich günstigen Preis. 

Die Empfangsqualität von Sky über Internet war in meinem Test durchgehend sehr stabil. An einem langen Fernsehabend konnte ich zwar ein paar Mal leichte Klötzchenbildung ausmachen, diese war aber stets im nächsten Augenblick wieder verschwunden.

  • privates HDTV ohne Aufpreis
  • durchgehend gute Bildqualität
  • stabiler Empfang

Sky über Internet empfangen mit Sky Stream

Sky

Film- und Serien-Abos (immer mit Netflix):

  • Entertainment Plus für 9,99 €
  • Cinema + Entertainment Plus für 14,99 €
  • Sky Komplett für 39,99 €
  • Sky Stream Box + Sky Go App (1 Stream) inklusive

Sport-Abos (ohne Netflix möglich):

  • Sport für 19,99 €
  • Bundesliga für 29,99 €
  • Sport + Bundesliga für 34,99 €
  • Sky Stream Box + Sky Go App (1 Stream) inklusive

Sky Multiscreen

  • Sky Stream auf weiteren Fernsehern
  • für +10,- € pro Monat
  • bis zu 3 Streams gleichzeitig

Zu den Angeboten

Bedienung im Test: Es gilt das gesprochene Wort

Sky bietet je nach "Ausbaustufe" eine gewaltige Menge an Content. Entsprechend schwierig ist es, dem Nutzer eine Übersicht über die verfügbaren Inhalte zu geben. Unterm Strich bekommt Sky dies jedoch relativ gut hin.

Ein zentraler Bestandteil dieser Bemühungen ist etwa der personalisierte Startbildschirm, zu dem ich jederzeit über die Home-Taste der Sky Fernbedienung gelange. Hier werde ich mit individualisierten Empfehlungen aus dem gesamten Sky Programm begrüßt. Bereits angefangene Inhalte kann ich von hier aus auch direkt fortsetzen. Die über Sky verfügbaren Apps sind dabei unterschiedlich stark mit der Sky Oberfläche verzahnt. Netflix-Videos tauchen beispielsweise auch im "Fortsetzen"-Bereich auf.

Alternativ gibt es freilich die Möglichkeit, sich über die Menüs in die Tiefen des Sky Programms zu begeben. Hier finde ich alle Sender und On-Demand Inhalte in passenden Kategorien sortiert. Wer richtig stöbern möchte, legt hier aber mitunter weite Wege mit der Fernbedienung zurück.

Intelligente Suche über die Sprachfernbedienung

Schneller geht es über eine gezielte Suche zu den richtigen Inhalten. Da kommt die Sky Sprachfernbedienung ins Spiel. Der eine oder andere fremdelt vielleicht mit dem Gedanken, Fragen ins Mikro zu diktieren - nach kurzer Zeit möchte ich genau diese Funktion aber nicht mehr missen.

Die Sprachsuche stöbert unter anderem gezielt Titel, Darsteller und Genres auf. Und das funktioniert wirklich gut. Und keine Angst: Wenn es um die korrekte Aussprache geht, verzeiht die Fernbedienung viel.

Zum Test von Sky über Internet habe ich die Suche natürlich am liebsten vor größere Herausforderungen gestellt. Gleich zum Start die erste Überraschung: Die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace konnte Sky sofort auftreiben. Dabei habe ich zunächst versucht, der Original-Aussprache ("Nuhmi Rapass") nahezukommen, die Sprachsteuerung hat mir aber genauso verschiedene verdenglischte Aussprachen durchgehen lassen.

Etwas schwieriger war das hingegen bei der Darstellerin Gugu Mbatha-Raw, deren Namen ich für den Sucherfolg schon deutlich konzentrierter in die Fernbedienung sprechen mussten. Kniffliger, aber auffindbar. Einziger Totalausfall in meinem Spontan-Test war Saoirse Ronan, bei deren gälischen Vornamen jede Sprachsuche ins Leere lief. Zugegeben, ohne vorheriges Spicken wäre ich hier auch mit einer Textsuche nicht weitergekommen.

Grundsätzlich sind auch komplexere Suchanfragen möglich. Hier ist aber zu beachten, dass das System im Wesentlichen nach bestimmten Schlüsselworten horcht, nähere Zusammenhänge versteht es nicht. So kann ich zum Beispiel problemlos "Deutsche Kömodien mit Matthias Schweighöfer" ausfindig machen, die (berechtigte) Suchphrase "Deutsche Komödien OHNE Matthias Schweighöfer" führt aber genau zum gleichen Ergebnis.

Neben Suchanfragen nimmt die Steuerung übrigens auch Sprachbefehle wie "Schalte um auf ZDF", "Starte Netflix"  oder "Abschalten!". Gerade das gezielte Umschalten der TV-Sender ist komfortabel, da ich mir das (etwas träge) Durchschalten spare.

  • personalisierter Home-Bildschirm
  • hilfreiche Sprachsteuerung
  • detaillierte Einstellungen

Flexibel einsetzbar: Mitnehmen, Multiscreen & Sky Go

Anders als beispielsweise 1&1 HDTV, das fest an den eigenen 1&1 DSL Anschluss gebunden ist, lässt sich Sky über das Internet ortsunabhängig nutzen. Wochenendpendler zum Beispiel müssen so nur die kleine IPTV Box mit einpacken um das volle Sky Programm auch am anderen Wohnsitz genießen zu können. Einzig die Anmeldung am WLAN muss nach dem Ortswechsel immer neu erledigt werden.

Noch flexibler wird es mit dem bei kostenlos enthaltenen Sky Go. Über die Sky Go App kann ich die Sky Inhalte aus meinem Abo direkt auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop abrufen - egal ob im heimischen WLAN oder unterwegs über das Handynetz.

Wer noch mehr Bildschirme bedienen möchte, kann zur Sky Multiscreen-Option (+10 €/Monat) greifen. Diese ermöglicht es, fünf Geräte für Sky zu registrieren, von denen bis zu drei gleichzeitig streamen dürfen. Eine zusätzliche Sky Stream Box für den Zweitfernseher kann für einmalig 29,- € mitbestellt werden.

  • ortsunabhängig nutzbar
  • Sky Go kostenlos inklusive
  • Multiscreen-Option für gleichzeitige Streams
Ingo Hassa - Redakteur

Ingo Hassa
DSLWEB-Redakteur seit 2008

i.hassa@dslweb.de

DSLWEB Redakteur Ingo Hassa nimmt als Experte für Geschäftszahlen die Entwicklungen im TV- und Streaming-Markt in den Blick. Dabei hat er immer auch die aktuellen Angebote auf dem Schirm. Dieses Wissen bündelt er seit 2008 in aktuellen Artikeln und News-Meldungen. Darüber hinaus sind Erklärungs- und Unboxing-Videos weitere Schwerpunkte seiner Arbeit.


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