PYUR Sonderkündigung

Den PYUR Vertrag außerordentlich kündigen

Eine außerordentliche Kündigung ist bei PYUR nur unter ganz bestimmten Umständen möglich. Außerdem sollten Kunden beachten: Eine Sonderkündigung lohnt sich nur bei Verträgen mit langer Laufzeit. Aus Internet-Verträgen ohne Mindestlaufzeit kommen PYUR Kunden jederzeit heraus.

Aktualisiert 17.04.2020
PYUR Sonderkündigung - Wann ist die vorzeitige Kündigung möglich?
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Lohnt sich eine PYUR Sonderkündigung überhaupt?

Nicht unbedingt. Bei den aktuellen Internet- und Telefon-Verträgen ("PYUR Pure Speed") lohnt die Sonderkündigung in der Regel nicht. Vor allem, wenn Ihre Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten bereits abgelaufen ist, kann es für Sie schneller und stressfreier sein, einfach zum Ende der aktuellen Laufzeit fristgerecht zu kündigen. Im Normalfall gilt aber automatisch die kürzere Frist: Reichen Sie also eine Sonderkündigung bei PYUR ein, wird geprüft, ob die reguläre Kündigungsfrist oder die Frist der Sonderkündigung kürzer ist. Dann wird Ihr Vertrag zum entsprechenden Datum beendet.

Eine Sonderkündigung ist vor allem bei PYUR Kombi-Verträgen für Internet, Telefonie und TV ("Internet & Phone + TV") und bei älteren Verträgen von Belang, die noch über Tele Columbus, Primacom oder Cablesurf geschlossen wurden. Diese Verträge besitzen in der Regel eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten mit anschließender automatischer Verlängerung um weitere 12 Monate. Hier kommen Kunden nur jährlich zu einem bestimmten Stichtag aus dem Vertrag heraus. Mit einer außerordentlichen Kündigung können PYUR Kunden ihren Vertrag möglicherweise deutlich früher beenden.

Was sind Gründe für eine PYUR Sonderkündigung?

Eine Sonderkündigung können Sie in der Regel dann einreichen, wenn der Anbieter die vertraglich festgelegten Leistungen nicht einhält. Haben Sie keine oder nur eine schlechte Internetanbindung, deren Bandbreite deutlich unter der versprochenen liegt, können Sie außerordentlich kündigen. Auch längere Störungen können ein Grund für eine Sonderkündigung bei PYUR sein. Beachten Sie aber, dass Sie dem Anbieter die Möglichkeit geben müssen, die Probleme zu beheben. Ändert sich auch nach mehrmaliger Aufforderung nichts, können Sie jedoch kündigen.

Weitere Gründe sind auch Änderungen in den AGB des Anbieters oder Preiserhöhungen, die Sie nicht mittragen wollen - sofern diese Erhöhungen nicht schon bei Vertragsabschluss bekannt waren und Sie sich einverstanden erklärt haben, diese zu akzeptieren. Auch der Tod des Vertragsinhabers oder ein Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim kann Anlass für eine außerordentliche Kündigung sein.

Ist Umzug ein Sonderkündigungsgrund?

Nein. In der Regel müssen Sie Ihren Vertrag an Ihren neuen Wohnort mitnehmen. Speziell bei PYUR haben Sie allerdings die Chance, dass der Kabelnetzbetreiber an Ihrem neuen Wohnort keine Verbindung bereit stellen kann, da Kabel Internet nicht überall verfügbar ist. In diesem Fall können Sie auch bei einem Umzug kündigen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Seite PYUR Kündigung bei Umzug.


Wichtiger Hinweis: Diese Informationen stellen keine Rechtsberatung, sondern allgemeine Hinweise dar, für deren Vollständigkeit und Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen können. Bei (konkreten) rechtlichen Fragen und für eine Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

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