Jahresbilanz 2016: Netflix mit Rekordzahlen zum Zehnjährigen

DSLWEB News | , 16:26 Uhr |

Netflix Firmengebäude
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Gegründet wurde Netflix zwar schon 1997, der VoD-Service, für den der Anbieter heute weltweit bekannt ist, wurde aber erst 2007 gestartet. Die Zahlen zeigen: Das anstehende Streaming-Jubiläum ist für Netflix nicht der einzige Grund zum Feiern.

Im Q4 2016 hat Netflix so viele Abonnenten hinzugewonnen, wie in keinem einzigen Quartal zuvor: Weltweit kam der Anbieter auf ein Abonnenten-Plus von 7,05 Millionen, womit Netflix die eigene Prognose von 5,20 Millionen noch deutlich übertrumpft hat. Zum 31. Dezember 2016 zählte der Streaming-Dienst damit insgesamt 93,8 Mio. Abonnenten.

Dabei konnte Netflix sowohl auf dem US-Heimatmarkt als auch international starke Zuwächse verzeichnen. In den Staaten hat das Unternehmen seine Abonnentenzahl um 1,93 Millionen auf 49,43 Millionen gesteigert, auf den internationalen Märkten legte die Zahl der aktiven Abonnements um 5,12 Millionen auf 44,37 Millionen zu. Der Anteil der Netflix-Abos außerhalb der USA beläuft sich damit inzwischen schon auf 47 Prozent.

Gute Inhalte ziehen weltweit
Seine internationale Expansion hat Netflix 2010 begonnen. Nach dem Start in Kanada kamen über die Jahre immer wieder weitere Länder hinzu, Deutschland beispielsweise erhielt Netflix zusammen mit weiteren europäischen Ländern im September 2014. Anfang 2016 hat Netflix schließlich seinen großen "Rest of the World"-Push durchgeführt und ist seitdem lediglich in China, Nordkorea, Syrien und auf der Krim nicht vertreten.

Den internationalen Erfolg schreibt Netflix nicht zuletzt der hohen Qualität seiner Eigenproduktionen zu. So seien zum Beispiel die neuen Netflix-Originals Marvel's Luke Cage, The Crown sowie die dritte Staffel von Black Mirror rund um den Globus exzellent angenommen worden. Das Serien-Revival Gilmore Girls: A Year in the Life sei sogar in sämtlichen Netflix-Regionen in den Top Ten der meistabgerufenen Inhalte gelandet.

Aber auch die lokalen Produktionen wie das erste brasilianische Netflix-Original 3% sollen teils unerwartete Zugkraft entwickelt haben. Die Science-Fiction-Serie hat demnach nicht nur in ganz Lateinamerika funktioniert, sondern auch Millionen von US-Zuschauern gefunden, die 3% entweder synchronisiert oder untertitelt geguckt haben. Da darf man natürlich besonders gespannt sein, wie dieses Jahr die erste deutsche Netflix-Serie ankommen wird - der unter der Regie von Baran bo Odar (Who am I - Kein System ist sicher) entstandene Mystery-Zehnteiler Dark wird ebenfalls weltweit zu sehen sein.



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