Freenet TV Stick bei Stiftung Warentest - mehr Schatten als Licht

DSLWEB News | , 13:58 Uhr |

Freenet TV Stick im Test bei Stiftung Warentest - Bildqualität des Stick hält nicht mit DVB-T2 Receivern mit
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Stiftung Warentest hat sich den für das neue DVB-T2 Antenne-Fernsehen gedachten Freenet TV Stick in einem Schnelltest näher angesehen. Fazit der Prüfer: Wenn das Sendersignal stimmt und der Rechner die benötigte Power mitbringt, dann kann auch das Bild überzeugen - allerdings nur auf vergleichsweise kleinen Bildschirmen.

Freenet TV Stick: Nach Software-Update neuer Sendersuchlauf notwendig
Mit dem Ende März gestarteten DVB-T2 Antennen-Fernsehen kommen in Verbindung mit Freenet TV rund 40 HD Sender per Funk auf den heimischen TV-Schirm. Für den Empfang werden für DVB-T2 geeignete Endgeräte benötigt, das können beispielsweise ein TV-Gerät mit DVB-T2 Tuner oder ein DVB-T2 Receiver sein. Mit dem Freenet TV Stick gibt es mittlerweile auch eine kompakte Lösung, die PCs oder Notebooks fit für DVB-T2 macht. Die Einrichtung ist dabei recht einfach, der Stick wird per USB-Anschluss an den Rechner angeschlossen, über das Internet zieht sich der Freenet TV Stick dann die aktuelle Software-Version. Danach kann direkt der Sendersuchlauf starten.

An dieser Stelle kommt ein Hauptkritikpunkt der Tester zum Tragen, das mit dem Software-Update zu tun hat: Bei jedem PC-Start wird automatisch nach einer neuen Software-Version für den Freenet TV Stick gesucht, ist diese vorhanden, lässt sich die Installation maximal dreimal ablehnen. Wer auch dann nicht upgraden möchte, kann nicht mehr über den Stick fernsehen. Und auch nach dem Upgrade bleibt der Bildschirm zunächst schwarz, denn es steht zunächst ein erneuter Sendersuchlauf an. Besonderes Ärgernis dabei: Gespeicherte Einstellungen und Favoritenlisten gehen dabei verloren und müssen erneut eingerichtet werden.

Freenet TV Stick Test: DVB-T2 Receiver bringt besserer Bild
Im Alltagsgebrauch verrichtet der Freenet TV Stick seine Arbeit und bringt die DVB-T2 Sender auf den PC oder Laptop. Diese sollten aber mindestens z.B. mit einem Intel Core i3-Prozessor mit 2,4 GHz oder höher bestückt sein, bei älteren Geräten macht der Freenet TV Stick dagegen wenig Freude. Bei einem 15-Zoll-Display ist das Bild durchaus in Ordnung, wenn es auch nicht an die Qualität heranreicht, die ein DVB-T2 Receiver möglich macht. Für die Live-TV-Übertragung bringt der Stick alles mit, Komfort-Funktionen wie Aufnahmen oder zeitversetztes Fernsehen sich aber nicht möglich.



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