Antennenfernsehen in HD: Startschuss für DVB-T2

DSLWEB News vom

Mit DVB-T2 kommt HDTV auch per Antenne auf den TV-Schirm

In Berlin hat der Sendedienstleister Media Broadcast das erste deutschlandweite Pilotprojekt für die Erprobung von DVB-T2 gestartet. Der neue Übertragungsstandard soll bald möglich machen, auf was viele Empfänger von Antennenfernsehen bislang noch warten: TV-Programme in HD-Qualität. Der Testlauf ist ein wichtiger Schritt für die Etablierung des Standards, er wird die Rahmenbedingungen für künftige Endgeräte festlegen.

18 Monate Praxistests in Berlin
Wie Media Broadcast bekanntgab sind am Pilotprojekt "alle führenden TV-Sender, die relevanten Verbände sowie zahlreiche Unternehmen der Endgeräte-Industrie" als Partner beteiligt. Projektbeteiligte sind sowohl die Sendeanstalten - ARD, ZDF, die Mediengruppe RTL, ProSiebenSat.1, ARTE - als auch die Hardware-Hersteller Samsung, Sony, LG Electronics, Panasonic, Philips, Loewe, Humax, TechniSat, Rohde & Schwarz, Sagemcom, Funke und Broadcom.

Geplant ist ein Testlauf von 18 Monaten. DVB-T2 erlaubt im Gegensatz zum aktuell eingesetzten Vorgängerstandard DVB-T eine effizientere Nutzung der zur Verfügung stehenden Funkfrequenzen. Dadurch können in Zukunft mehr TV Sender ihre Programme übertragen und diese auch in HD-Qualität bereitstellen. Bislang ist dies nur über Satelliten- und Kabel-TV beziehungsweise IPTV möglich (zum Beispiel Telekom Entertain).

Entwicklung von DVB-T2 Receiver und Smart-TVs
Einen wichtigen Input soll der Testlauf auch für die Entwicklung geeigneter Endgeräte bringen. Denn die bisher verwendeten DVB-T Empfangsgeräte wie Receiver oder auch DVB-T-fähige Fernseher werden den neuen Standard nicht unterstützen. Die zukünftigen Rahmenbedingungen für die neuen Endgeräte müssen deshalb nun definiert und entwickelt werden. Aktuelle Prototypen werden unter Realbedingungen getestet.

Die Testsignale werden im Kanal 42 von den Standorten am Alexanderplatz und am Schäferberg übertragen Die Datenraten sollen zwischen 18 und 28 Mbit/s betragen. Für den Endverbraucher soll es ab 2016 möglich sein, über DVB-T2 terrestrisches Digitalfernsehen zu empfangen.



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