United Internet im Q3 2016: 1&1 kann sich wieder durch die Bank steigern

DSLWEB News | , 10:27 Uhr |

1&1 Firmenzentrale

Der deutsche Internetkonzern United Internet kann auf erfolgreiche erste 9 Monate 2016 zurückblicken, wobei das Wachstum einmal mehr von der Access-Sparte und damit vor allem 1&1 DSL getragen wurde.

Auch im Q3 2016 ist United Internet auf Wachstumskurs geblieben und konnte am gestrigen Dienstag deutliche Verbesserungen bei allen operativen Ergebniskennzahlen vermelden. Auf Konzernebene ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,3 Prozent auf 98,1 Mio. € angestiegen, der operative Gewinn (EBITDA) legte um 9 Prozent auf 212,9 Mio. € zu und die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge kletterte allein im Q3 um weitere 290.000 auf 16,75 Millionen.

Den größten Beitrag zu diesem positiven Ergebnis hat einmal mehr das Access-Segment geleistet, das für die Zugangsprodukte wie 1&1 DSL, die 1&1 Mobilfunktarife und die Business Internet Produkte von 1&1 bzw. Versatel zuständig ist. Das zeigt sich schon bei den Kundenzugewinnen sehr deutlich: Von den 290.000 zusätzlichen kostenpflichtigen Verträgen im Q3 stammen ganze 250.000 aus dem Zugangsgeschäft.

Fast schon etwas verhalten fiel diesmal das Vertragswachstum im DSL-Bereich aus. Während die Zahl der wirtschaftlich wichtigen DSL Komplettpakete unterm Strich um 20.000 auf 4,2 Millionen zugelegt hat, ist die Zahl der noch verbleibenden Resale-Anschlüsse im Q3 um 10.000 auf 200.000 abgesunken. Ganz andere Dimensionen hat derzeit das Wachstum im Bereich Mobile Internet: Hier konnte sich 1&1 zwischen Juli und Ende September nochmals um 240.000 auf 4,1 Millionen Kundenverträge verbessern.

Der Segmentumsatz der Access-Sparte belief sich im Q3 2016 auf 732,5 Mio. €, was einem Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der operative Gewinn wiederum hat sich im gleichen Zeitraum um 6,7 Prozent auf 135,5 Millionen € erhöht. Der massive Zulauf an Mobilfunkkunden dürfte sich in Sachen Gewinn übrigens eher langfristig auswirken - denn durch hohe Kundengewinnungskosten und Hardware-Subventionen geht 1&1 hier zunächst noch stark in Vorleistung.


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