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United Internet im Q2 2020: 1&1 DSL tritt weiter auf der Stelle

DSLWEB News | , 11:58 Uhr |

1&1 versucht es mit neuen Produkten, Angebots-Erweiterungen und Service-Kampagnen - doch der nächste große Push bleibt bislang aus. Trotz aller Bemühungen stagniert die Zahl der 1&1 DSL Kundenverträge weiter.

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1&1 Firmensitz

Festnetz-Flaute hält an

Obwohl der Markt generell als weitgehend gesättigt gilt, zeigt das klassische Festnetz-Internet aktuell wieder stärkeres Wachstum. So konnten im 1. Halbjahr 2020 fast alle großen Provider solide bis sehr gute Kundenzugewinne in diesem Bereich verbuchen.

Doch einer der führenden Anbieter bleibt hier weiter außen vor, denn 1&1 DSL musste im Q2 2020 erneut Nullwachstum vermelden. Mit 4,33 Mio. verblieb die Zahl der 1&1 DSL Kundenverträge exakt auf dem Niveau des Vorquartals.

1&1 tritt hier also weiter auf der Stelle, der eigene DSL Kundenbestand ist nun schon seit anderthalb Jahren nahezu unverändert. Dabei war 1&1 in der Zwischenzeit keineswegs untätig und hat unter anderem Angebote wie seinen eigenen Glasfaser-Tarif und das neue 1&1 Fernsehen eingeführt. Letzteres hat der Anbieter mehrfach nachjustiert und zwischenzeitlich sogar kostenlos in seine Komplettangebote integriert.

Darüber hinaus hat 1&1 eine Reihe von Qualitäts-Initiativen wie das innovative 1&1 WLAN Versprechen oder die 1&1 Service Card auf den Weg gebracht. Aktuell kann 1&1 wieder auf einen Sieg im renommierten Connect Festnetz-Test verweisen und hat passend dazu das Aktionsangebot 1&1 Best of DSL aufgelegt.

Umsatzplus trotz Pandemie-Effekten

Die Zahl 1&1 Mobilfunkverträge hat unterdessen kräftig zugelegt. Im ersten Halbjahr 2020 ist sie um eine Viertelmillion auf 10,24 Millionen geklettert. Dabei verfielen 140.000 dieser Netto-Neuverträge auf das Q2 2020.

Gerade im Mobilfunk-Segment zeigten sich nun jedoch auch die negativen Folgen der Corona-Krise. Das geänderte Nuzungsverhalten im Zuge von Home Office und Kontakteinschränkung hatte sich im Q1 noch positiv auf den Serviceumsatz von 1&1 niedergeschlagen (mehr hierzu im DSLWEB Breitband Report 2020). Im Q2 wurde dieser Effekt jedoch von den wegfallenden Roaming-Einnahmen aufgrund des stark eingeschränkten Reiseverkehrs überschattet.

Unterm Strich wurde der Umsatz im ersten Halbjahr durch die Pandemie so um rund 4,6 Mio. € belastet. Durch den Mix aus Kundenzugewinnen im Mobilfunk und besserer Monetarisierung im Festnetz konnte 1&1 den Umsatz seiner Access-Sparte dennoch deutlich steigern: Im Q2 2020 lag er mit 933.5 Mio. € sogar 4,0 Prozent über dem Vorjahreswert.


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