Telekom Speedport Smart: Schnell, vielseitig und ein klein bisschen unfertig

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Erstes Bild des neuen Speedport Smart

Mit dem Speedport Smart bringt die Telekom diesen Monat ein neues Hardware-Modell an den Start. Der WLAN Router ist Vectoring-fähig, schaufelt per WLAN bis zu 2.100 Mbit/s durchs Heimnetz und dient als DECT-Basisstation. Ausgerechnet einige besonders "smarte" Features kommen aber erst später.

Im Rahmen der IFA hat die Deutsche Telekom auch Details zum neuesten Eintrag in der Speedport-Reihe verraten. Der WLAN Router wird noch im September allgemein erhältlich sein und ist dann für einmalig 159,95 Euro zu haben. Alternativ kann er auch im Endgeräte-Servicepaket gebucht werden - in diesem Fall berechnet die Telekom zunächst ein Jahr lang eine Monatspauschale von 5,95 Euro, im Anschluss sinkt die Mietgebühr auf 4,95 €/Monat ab.

Flotter Router auch für Highspeed-Verbindungen
Der von Huawei gefertigte Telekom Speedport Smart ist für den Einsatz an ADSL-, VDSL-, Vectoring- und Glasfaseranschlüssen geeignet - bei letzterem wird er einfach hinter das separate Glasfasermodem geschaltet. Dank Mehrantennentechnik und WLAN ac Standard bringt er es bei der drahtlosen Datenübertragung im Heimnetzwerk auf bis zu 2,1 Gbit/s. Über WLAN lassen sich bis zu 100 verschiedene Endgeräte ins Netzwerk integrieren. Mobile Endgeräte können sogar ganz einfach über NFC oder QR-Code eingebunden werden, was den Nutzern das Eintippen ellenlanger Passwörter erspart.

Für analoge Telefone stehen am Telekom Router zwei passende Anschlüsse bereit, darüber hinaus verfügt der Speedport über eine integrierte DECT-Basisstation (CAT-iq 2.0) für bis zu fünf DECT-Telefone. Auf einen S0-Anschluss für ISDN-Endgeräte muss beim Speedport Smart hingegen verzichtet werden.

SmartHome Funktionen werden 2017 nachgeliefert
Auf Wunsch kann das eigenen Heimnetzwerk auch für andere Nutzer geöffnet werden. So wird der Speedport Smart mit angeschalteter WLAN TO GO-Funktion auf Wunsch zum Telekom Hotspot, darüber hinaus kann der Internetanschluss auch über den neuen WLAN Gastzugang mit Besuchern geteilt werden.

So weit, so gut - aber warum hat sich die Telekom nun gerade für den Namenszusatz "Smart" entschieden? Das dürfte mit ihrer Bestrebung zusammenhängen, ihre Router für den Einsatz als Zentrale für das eigene Telekom SmartHome fit zu machen. Diese Funktionalität kommt allerdings erst später, ein entsprechendes Software-Update ist nach Aussagen der Telekom für 2017 geplant.



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