Telekom bietet Gigabit Internet für 700.000 Haushalte an

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Telekom Glasfaserausbau im Odenwald
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Der Gigabit-Internetanschluss beim Branchenführer Telekom ist da. Die ersten rund 700.000 Haushalte können ab sofort den Tarif Magenta Zuhause GIGA buchen und sich so Geschwindigkeiten vom 1 Gbit/s - also 1000 Mbit/s - im Download holen.

Die meisten Internetnutzer in Deutschland besitzen heute einen DSL 16000 Anschluss, der in der Praxis durchschnittlich etwa 11 Mbit/s pro Sekunde im Download bringt. Wie wäre es aber mit der hundertfachen Geschwindigkeit? Die neue Bestmarke von 1000 Mbit/s macht die Telekom nun erstmals nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch für Privatkunden verfügbar. Wie der Marktführer für Festnetz-Internet in Deutschland auf einer IFA Pressekonferenz vermeldete, seien die neuen Gigabit-Anschlüsse ab sofort für "fast 700.000" Haushalte buchbar. Die Telekom teste derzeit wie die tatsächliche Kundennachfrage nach derart hohen Internetgeschwindigkeiten ausfalle.

Magenta Zuhause GIGA für 700.000 Haushalte
Das entsprechende Produkt für das Telekom Gigabit Internet nennt sich "Magenta Zuhause GIGA". Es kostet 119,95 Euro pro Monat und enthält neben dem Internetanschluss einen Telefonanschluss mit Telefon Flatrate für das deutsche Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze sowie obendrauf das EntertainTV Plus Fernseh-Paket. Im Upload erreichen Kunden bis zu 500 Mbit/s. Erhältlich ist Magenta Zuhause Giga überall dort, wo bereits FTTH-Netz vorliegen, wo die Glasfaserleitungen also bis ins Gebäude reichen. 

Lob auf den Netzausbau, Super-Vectoring kommt 2018
Während der Veranstaltung betonte das Unternehmen auch seine sonstigen Aktivitäten im Breitbandausbau. Niek Jan van Damme, Vorstandsvorsitzender der Telekom, unterstrich: "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir heute mit rund 455.000 Kilometern das größte Glasfasernetz in Deutschland betreiben" Der Konzern habe allein im vergangenen Jahr rund fünf Milliarden Euro in den Netzausbau in Deutschland gesteckt.

2018 will das Unternehmen einen Schritt weitergehen und die Geschwindigkeiten auch in Gebieten ohne reine Glasfaser-Architektur nach oben schrauben. Dann setzt die Telekom auch das sogenannten "Super-Vectoring" ein, um auf Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s zu kommen. Wie beim bisherigen Vectoring, welches derzeit maximal 100 Mbit/s bringt, läuft der Datenverkehr bis zu den Kabelverzweigern über ein Glasfaser-Backbone, das letzte Verbindungsstück bis in die Haushalte der Kunden legen die Datenpakete aber über Kupferleitungen zurück. Mittels Super-Vectoring werden die Störsignale auf der letzten Wegstrecke nochmals deutlich reduziert, um so die Kapazitäten weiter auszureizen.



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