Sicherheitsreport 2014: Angst vor Cyber-Risiken steigt

Bereits im vierten Jahr in Folge hat das Institut für Demoskopie Allensbach den im Auftrag der Deutschen Telekom erstellten Sicherheitsreport vorgelegt. Im Rahmen der Studie beschäftigen sich die Forscher mit der Risikoeinschätzung der deutschen Bevölkerung - sprich: Was sind die großen Sorgen und Ängste der Deutschen? Nachdem bereits im Vorfeld erste Details zur Online-Nutzung von Kindern präsentiert wurden, liegt nun der finale Report vor. Auch hier spielen sogenannten "Cyber-Risiken" eine wichtige Rolle.
Allgemeines Sicherheitsempfinden weitgehend unverändert
Der aktuelle "Sorgenkatalog" der Deutschen wird von alten Bekannte angeführt: "Persönlich große Sorgen" machen sich die Bundesbürger demnach vor allem über Pflegebedürftigkeit im Alter (49%), Altersarmut (48%), Einkommensverlust (43%) und lebensbedrohliche Krankheiten (41%). Das generelle Sicherheitsempfinden - das Allensbach-Institut bildet dieses über einen kumulierten "Sicherheitsindex" ab - ist dabei weitgehend stabil geblieben, allerdings haben sich innerhalb des Sorgenkatalogs Verschiebung ergeben. Deutlich abgenommen haben so etwa Ängste in Bezug auf Einkommensverlust und Inflation, genauso wie Sorgen vor Naturkatastrophen, die im letzten Jahr noch durch Überschwemmungen in Ostdeutschland und Bayern angefacht wurden.

Datenmissbrauch und Cyberkriminalität bereiten Deutschen zunehmend Sorgen
Vernehmbar gestiegen ist auf der anderen Seite der Anteil der Bevölkerung, der sich um sogenannte Cyberrisiken sorgt. Innerhalb der Gesamtbevölkerung machen sich so bereits 47 Prozent zumindest über einen der folgenden Punkte große Sorgen: "Datenbetrug im Internet", "Missbrauch von persönlichen Daten durch Unternehmen", "Missbrauch von persönlichen Daten durch andere Nutzer in sozialen Netzwerken" und "Computerviren". Innerhalb der Gruppe der Internetnutzer liegt dieser Anteil erwartungsgemäß höher, hier beläuft er sich bereits auf 54 Prozent.
Besonders häufig wurden die Cyber-Risiken genannt, wenn es in der Umfrage darum ging, welche Risiken in Deutschland in Zukunft zunehmen werden. Nach Altersarmut (81%) und Pflegebedürftigkeit im Alter (77%) rangierte der Datenbetrug im Internet hier mit 74 Prozent bereits auf Platz Drei, gleichauf mit dem Missbrauch von persönlichen Daten durch Unternehmen. Auch die Bedrohung durch "Computerviren" (68%) und "Missbrauch von persönlichen Daten durch andere Nutzer in sozialen Netzwerken" (62%) gehören aus Sicht der Deutschen zu den zunehmenden Risiken.
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