Glasfaser-Ausbau

Rückgrat für schnelles Internet: M-net stellt Glasfaser-Ringnetz vor

DSLWEB News | , 14:43 Uhr |

M-net sieht sich beim Aufbau seines Quantennetzes voll im Plan. Erste Teile des geplanten Ringnetzes wurden nun mit dem Bayernring an den Start gebracht. Er verbindet München mit Nürnberg per Glasfaser, bis Ende 2020 soll der Anschluss an den Internet-Knotenpunkt Frankfurt erfolgen. Künftig können über die Leitungen Daten mit Geschwindigkeiten bis 76 Terabit pro Sekunde laufen.

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M-net, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke München, treibt den Ausbau seines Glasfasernetzes weiter voran. Dies betrifft nicht nur den Anschluss einzelner Haushalte an das Kernnetz, sondern auch das Kernnetz selbst, das schneller und leistungsfähiger werden soll. Ein wichtiger Schritt in Richtung einer leistungsstarken Infrastruktur wurde nun mit der Fertigstellung des Bayernrings vollzogen. Dieser verbindet München mit Nürnberg über reine Glasfaserleitungen, die - anders als in anderen Netzen - ohne optisch-elektronische Wandler auskommen. Die Verbindung erfolgt via zwei Tangenten, die einerseits über Landshut und Regensburg, andererseits über Ingolstadt verlaufen.

Der Bayernring ist der erste Teil des von M-net geplanten Quanten-Netzes, das künftig die beiden Städte mit Frankfurt verbinden soll. In Frankfurt befindet sich der weltweit größte Internetknotenpunkt, der Deutsche Commercial Internet Exchange Punkt (kurz: DE-CIX), über welche Datenverbindung mit dem Rest der Welt abgewickelt werden. Eine geplante Nord-Ost-Spange soll von Nürnberg über Würzburg in die Mainmetropole sowie ein Südwestring von München über Augsburg, Ulm, Stuttgart und Karlsruhe nach Frankfurt reichen. Diese Abschnitte werden laut M-net bis Ende 2020 fertig sein. Die Gesamtlänge des Rings soll 1200 Kilometer betragen.

Der umfassende M-net Glasfaser Ausbau wird laut Unternehmen die Transportkapazitäten im eigenen Netz um das Zehnfache erhöhen. In Zukunft beträgt die Übertragungsleistung der Lichtwellen zwischen München und Frankfurt über eine Glasfaser 76 Terabit pro Sekunde. Zudem wird die Technik weniger störanfällig und energiesparender. Wandler- und Verstärkerelemente, die andernorts Energie verbrauchen, fallen hier weg.


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