o2 im Q4 2013: Immer weniger DSL Kunden

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o2 verleirt im Q4 2013 weiter DSL Kunden

Es läuft weiterhin nicht rund für den zur spanischen Telefónica gehörenden Mobilfunk- und Internetanbieter o2. Während das Geschäft mit den DSL Kunden mittlerweile seit zehn Quartalen rückläufig ist, musste o2 auch innerhalb des Mobilfunk-Segments im Jahresverlauf erstmals deutliche Verluste verkraften. Immerhin steht hier im Jahresvergleich aber unter dem Strich ein Plus an Kunden. o2 selbst klammert sich an das mobile Datengeschäft, denn hier konnten Zuwächse verbucht werden.

o2 jetzt mit weniger als 2,25 Mio. DSL Kunden
Was für Zeiten waren das noch für o2 DSL. Zur Jahresmitte 2011 konnte der bisherige Höchststand von mehr als 2,6 Millionen DSL Kunden vermeldet werden. Von solchen Erfolgsgeschichten ist die o2 DSL Sparte aber mittlerweile meilenweit entfernt, denn zum 31. Dezember 2013 hielten nur noch 2,244 Millionen Kunden o2 DSL die Treue. Im Vergleich zu 2011 hat o2 DSL damit fast 15 Prozentpunkte eingebüßt. Kein Wunder also, dass immer wieder Gerüchte die Runde machen, o2 könnte das DSL Geschäft ganz aufgeben. Auch wäre es denkbar, dass o2 im Zuge der Fusion mit E-Plus seine DSL Sparte einstampfen muss. Davon ist erst einmal aber nicht auszugehen, denn der Internetprovider hat jetzt für Mitte März unter dem Namen o2 DSL Young ein preislich sehr attraktives VDSL Komplettpaket für junge Leute angekündigt.

o2 Mobilfunksparte kann im Jahresvergleich zulegen
Auch im Mobilfunkbereich hat das Jahr 2013 für o2 ein negatives Ende genommen, denn innerhalb des letzten Jahresquartals hat o2 mehr als175.000 Mobilfunkkunden verloren. Aber ganz im Gegensatz zur DSL Sparte sieht die Bilanz insgesamt eindeutig besser aus, denn im Vergleich zum Vorjahr kann o2 hier sogar ein Plus von über 100.000 Mobilfunkkunden erzielen. Zudem hält ebenfalls der Trend zu den deutlich lukrativeren Laufzeit-Tarifen an, hier erreicht o2 mittlerweile einen Anteil von 53 Prozent.

Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde geht zurück
Sorgenfalten dürfte aber der deutlich zurückgehende durchschnittliche Erlös pro Kunde auslösen, denn hier steht bei den Laufzeit-Verträgen im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von knapp 10 Prozent, d.h. statt 21,50 Euro werden jetzt nur noch 19,40 Euro pro Kunde umgesetzt. Diese Entwicklung ist auch auf die immer beliebter werdenden All Net Flat Tarife zurückzuführen, bei denen über den monatlichen Paketpreis hinaus keine weiteren Kosten anfallen. Dies drückt natürlich den Erlös pro Kunde, da gerade bei älteren Tarifen die Leistungen noch überwiegend einzeln abgerechnet wurden. Für eine Trendwende hin zu einem höheren Umsatz könnte die für März angekündigte Überarbeitung der o2 Blue Tariffamilie sorgen, z.B. ist eine Erweiterung um einen Premium-Tarif geplant.

Mobiles Datengeschäft wächst weiter
Positiv entwickelt sich der Umsatz des mobilen Datengeschäfts, denn im Vergleich zu 2012 konnte ein Plus von 3,7 Prozent vermeldet werden. In diesem Segment nimmt die Bedeutung der SMS weiter ab, denn knapp 70 Prozent des Datenumsatzes - und damit 21,7 Prozent mehr als im Vorjahr - werden mittlerweile ohne die Kurznachrichten erzielt.



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