o2 DSL im Q1 2017: Kundenzahlen sinken, Wende durch neue Tarife?

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Telefónica Deutschland hat seine Geschäftszahlen für das erste Geschäftsquartal 2017 vorgestellt. Während die Mobilfunkkunden weiter zulegen, muss das Festnetzgeschäft Federn lassen. Die Zahl der Breitbandkunden ging im Q1 leicht zurück, wenngleich mehr Kunden VDSL Anschlüsse buchen.

Telefónica Deutschland ist seit geraumer Zeit im Umbruch und noch immer um die Integration der E-Plus Gruppe in den Konzern bemüht. Eine wahre Herkulesaufgabe, wenn man sich zudem die zunehmende Verschmelzung der beiden Mobilfunknetze von o2 und E-Plus vergegenwärtigt. Der Mobilfunk ist und bleibt das Kerngeschäft von Telefónica Deutschland. (Siehe auch den Artikel: o2 gewinnt im Q1 2017 mehr als 350.000 Mobilfunkkunden). Dennoch stellt auch das festnetzbasierte Breitbandgeschäft weiterhin ein nennenswertes Standbein dar. Zum Ende des ersten Geschäftsquartals 2017 verzeichnete die Marke o2 insgesamt 2,095 Millionen Breitband-Kundenverträge.

DSL-Zahlen rückläufig, VDSL weiter im Aufwind
Im Vergleich zum 4. Quartal 2016 ging die Anzahl der o2 Kundenverträge um 9.000 zurück. Nach einem leichten Zuwachs zum Jahresende 2016 geht die Kurve wieder leicht nach unten. Interessant ist jedoch, dass o2 gleichzeitig bei den schnelleren VDSL Anschlüssen zulegen konnte. Die Kundenverträge mit Internetanschlüssen auf VDSL-Basis legten nämlich um 66.000 von 806.000 auf 872.000 zu. Der Trend zu Internetzugängen mit höheren Bandbreiten bleibt damit auch bei o2 weiterhin spürbar. Im Jahresvergleich zeigt sich dies sogar noch deutlicher: Im Vergleich zum Q1 2016 stieg die Anzahl der VDSL Kunden sogar um 279.000.

Trendwende durch neue Tarifstruktur?
Mit einem differenzierten, neuen Tarifportfolio will sich o2 in Zukunft noch stärker von der Konkurrenz abheben. Erst zum 28. April hatte das Unternehmen insbesondere seine Tarife im Einsteiger-Segment verändert. Der langjährige angebotene DSL 8000 Anschluss sowie der gängige DSL 16000 sind mit dem Stichtag aus dem Programm von o2 verschwunden. Stattdessen bietet der Provider nun DSL 10000 und VDSL 25 im Niedrigpreissegment an. Hinzu treten weiterhin die schnelleren Internetanschlüsse mit VDSL 50 und VDSL 100. Mit der neuen Bandbreiten-Struktur grenzt o2 seine Produkte stärker von denen der Mitbewerber ab. Doch gelingt im Geschäftsbereich DSL die Trendwende im Wettstreit mit der Telekom, mit Vodafone und Co.? Zum Ende des Q2 2017 könnte sich eine erste Tendenz zeigen...

Entwicklung o2 DSL Verträge



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