Nix mit Nexus: Google bringt selbst produziertes Premium-Tablet Pixel C

DSLWEB News | , 10:56 Uhr | Ingo Hassa

Neues Google Tablet Pixel C

Neben den neuen Nexus-Smartphones und Chromecasts hat Google gestern auch ein Tablet vorgestellt. Das "Pixel C" ist kein Teil der Nexus-Reihe und wird von Google selbst produziert. Konzeptionell lehnt es sich an die Pixel-Chromebooks an - und an Microsofts Surface-Tablets.

Das erste Google-Tablet im Großformat seit 2012
Der Name Name "Pixel C" leitet sich von Googles Highend-Laptop Chromebook Pixel ab, der auch als Inspiration für das von klaren Linien bestimmte Design und das Aluminium-Gehäuse des neuen Tablets gedient hat. Das "C" in der Modellbezeichnung steht wiederum für "convertible", denn das neue Google-Tablet soll seine Stärken vor allem im Tandem mit der passenden Bluetooth-Tastatur ausspielen.

Während Google bei den letzten Nexus-Tablets noch auf kleinere Bildschirmformate gesetzt hat, bringt es das Pixel C auf eine Display-Diagonale von 10,2 Zoll. Die Auflösung des Screens beträgt 2.560 x 1.800 Pixel, woraus sich eine beachtliche Pixeldichte von 308 ppi ergibt.

Google Pixel C

Die Größe des Screens wurde von den Entwicklern nicht zuletzt für den Einsatz mit Tastatur optimiert und auch sonst ist das Gerät für Produktivität ausgelegt. So dürfte das Tablet dank des verbauten Nvidia X1 Quadcore-Prozessors, seiner Maxwell-Grafikeinheit und 3 GB Arbeitsspeicher auch einiges an Rechenleistung an den Tag legen. Zusatzgeräte können über einen USB Type-C-Port angeschlossen werden.

Auf gute Zusammenarbeit: Tablet-Tastatur-Kombo
Konzeptionell gehören das Android 6.0 Tablet und die Tastatur eigentlich fest zusammen. Befestigt wird das Bluetooth-Keyboard am Pixel C per Magnet, wird es gerade nicht benötigt, kann es entweder auf der Rückseite des Tablets oder als Abdeckung über der Front angebracht werden.

Im Laptop-Modus kann das Tablet auf eine Bildschirm-Neigung zwischen 100 und 135 Grad eingestellt werden. Die Magnet-Befestigung ist dabei keineswegs klapprig, das kombinierte Arbeitsgerät lässt sich so beispielsweise ohne Probleme an der Tastatur oder dem Tablet hochheben, ohne dass die Bestandteile verrutschen oder sich voneinander lösen.

Der Akku des Keyboards hat laut Google zwar keine besonders hohe Kapazität, trotzdem soll die Tastatur in der Praxis allzeit einsatzbereit sein. So wird sie zum einen im "zugeklappten" Zustand vom Pixel C über Induktion aufgeladen, zum anderen soll die Batterie bei normaler täglicher Nutzung auch ohne zwischenzeitliches Wiederaufladen über zwei Monate durchhalten.

Detaillierte Informationen über den Erscheinungstermin und die deutschen Preise liegen aktuell zwar noch nicht vor, allerdings verspricht Google, dass das Pixel C "rechtzeitig vor den Weihnachtsferien" seinen Weg in den Play Store finden wird. In den USA sollen für die 32 GB-Variante des Tablets 499 Dollar und 599 Dollar für die 64 GB-Ausgabe anfallen, das Keyboard soll für 149 Dollar zu haben sein.


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