Neuaufstellung: Unitymedia stampft Marke Kabel BW ein

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Es war abzusehen - im Zuge der Integration der beiden Kabelbetreiber Unitymedia und Kabel BW wird die Marke Kabel BW bald der Vergangenheit angehören. Seit 2009 gehört Unitymedia zum amerikanischen Kabelkonzern Liberty Global, der 2011 schließlich auch Kabel BW übernommen hat. Im Juli 2012 wurden die beiden Provider unter dem Banner Unitymedia KabelBW vereint. Ab dem Frühjahr 2015 soll es nun auch nur noch einen einheitlichen Markenauftritt geben - und zwar unter dem Namen Unitymedia.

Einheitliche Angebote bald auch unter einheitlichem Namen
Während Unitymedia KabelBW seine Kabelprodukte in Hessen und Nordrhein-Westfalen unter dem Namen Unitymedia anbietet, ist das Unternehmen exklusiv in Baden-Württemberg - noch - unter dem Namen Kabel BW aktiv. Zwischen den jeweiligen Angeboten gibt es heute keine Unterschiede mehr - die Angebote von Kabel BW wurden Schritt für Schritt an das bestehende Unitymedia Portfolio angepasst. Der letzte große Schritt dieser Transformation war die Einführung der Multimedia-Plattform "Horizon", die bisher nur bei Unitymedia als Flaggschiff-Produkt verfügbar war. Durch die Vereinheitlichung des Markennamens soll nun - in den Worten des Unitymedia KabelBW-CEO Lutz Schüler - nicht zuletzt kommuniziert werden: "Unser Transformationsprozess ist erfolgreich verlaufen und hat uns als starke Einheit zusammenwachsen lassen." Für die Standorte und Belegschaft von Kabel BW soll sich abgesehen von der Namensänderung aber nichts ändern.

Aus Kabel BW wird Unitymedia wird... Vodafone?
Für Unitymedia kommt nun also zusammen, was zusammen gehört. Aber bahnt sich im Hintergrund vielleicht schon ein viel größerer Umbruch an als der Abschied von der Regional-Marke? Wie Bloomberg berichtet, steht nämlich durchaus die Möglichkeit im Raum, dass Liberty Global sein Deutschland-Geschäft wieder verkaufen könnte. Eine Übernahme durch Vodafone, spekulierte der Liberty Global Co-CFO Charles Bracken kürzlich auf einer Investoren-Konferenz, würde von den Kartellwächtern wohl grünes Licht erhalten. Er selbst sehe derzeit zwar keinen Grund, sich aus dem hiesigen Markt zurückzuziehen, die Entscheidung über einen möglichen Verkauf an Vodafone liege aber letztlich direkt beim Vorstandsvorsitzenden John Malone - die Tür scheint also zumindest einen Spalt weit offen zu stehen.



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