Netzausbau: Erste Kommunen erhalten Fördergelder der Bundesregierung

DSLWEB News | |

Der Breitbandausbau soll mit 2,7 Mrd. Euro an Bundesmitteln unterstützt werden

Das milliardenschwere Förderprogramm zum Breitbandausbau kommt in Bewegung: Anfang der Woche sind die ersten Förderbescheide an Kommunen und Landkreise herausgegangen. Die Bundesmittel sollen zunächst in die Planung und Vorbereitung von Breitbandprojekten fließen.

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis 2018 schnelle Internetanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s flächendeckend in ganz Deutschland verfügbar sein. Damit dieses ambitionierte Ziel erreicht werden kann, hat die Regierung ein Bundesförderprogramm in Höhe von 2,7 Mrd. Euro aufgelegt. Am Montag hat Bundesminister Alexander Dobrindt nun die ersten Förderbescheide an insgesamt 31 Kommunen und Landkreise übergeben.

Im ersten Schritt wird die Projektplanung unterstützt
Die ersten bereitgestellten Mittel sollen in die Planung von Breitbandprojekten und die Erstellung von Antragsunterlagen für die spätere Umsetzung der Projekte fließen. Dazu können Kommunen in bislang unterversorgten Gebieten bis zu 50.000 Euro aus dem Fördertopf der Bundesregierung erhalten.

Entsprechende Anträge können seit dem 18. November im Netz auf einer eigenen Webplattform (erreichbar unter www.breitbandausschreibungen.de) eingereicht werden. Bislang haben sich bereits über 60 Kommunen und Landkreise für das Bundesförderprogramm beworben, mehr als die Hälfte der Anträge wurden inzwischen positiv beschieden.

Eigentliche Ausbauförderung folgt im zweiten Schritt
Die großen Förderbeträge werden erst in einem zweiten Schritt fließen. Dann nämlich wird das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) auch direkt die Umsetzung von Ausbauprojekten unterstützen. Pro Projekt will die Bundesregierung dafür bis zu 15 Mio. Euro locker machen.

Die Bereitstellung der Fördergelder ist dabei nicht an eine bestimmte Breitband-Technologie wie etwa Glasfaser gebunden, außerdem können Kommunen sowohl Telekommunikations-Unternehmen beim Ausbau unterstützen (Wirtschaftlichkeitslückenmodell) oder eigene Infrastrukturen errichten und an Netzbetreiber verpachten (Betreibermodell). In der Regel soll sich der finale Fördersatz des Bundes auf 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben belaufen, wobei sich die Bundesmittel mit anderen Förderprogrammen - etwa die der Bundesländer - kombinieren lassen. Insgesamt sollen die Kommunen ihren Eigenanteil so bis auf 10 Prozent drücken können.



noch keine Kommentare



Weitere DSL News


Beratung und Service auf DSLWEB

Preisvergleich

Mit wenigen Klicks das beste Angebot finden. weiter

Verfügbarkeit

Ist mein Wunschpaket auch bei mir verfügbar? weiter

Speedtest

Die Leistung des eigenen Zugangs messen. weiter

Anbieterwechsel

Tipps und Tricks für einen Providerwechsel. weiter

Kündigungs-Assistent

Die Kündigung ganz einfach online erstellen. weiter

Kündigungs-Wecker

Erinnert pünktlich an die Kündigungsfrist. weiter