Internet im ICE: Telekom setzt fortan auf LTE und UMTS

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Mit LTE und UMTS: Telekom HotSpot im ICE

Mit der Einführung des modernen LTE Mobilfunkstandards konnten die Provider deutlich höhere Datenraten zur Verfügung stellen. Dies wirkt sich nun auch auf die Internetnutzung im ICE aus, denn die Bahn stellt die Verbindungen nun ausschließlich über das LTE (4G) oder das UMTS (3G) Netz her.

Zunächst wurde die 1. Wagenklasse mit dem dort kostenlosen WLAN HotSpot Service der Telekom versorgt. Sobald die Kapazitäten dafür ausreichen, soll aber auch die 2. Klasse die Möglichkeit erhalten, ohne Extrakosten bei 300 Stundenkilometern im Internet zu surfen.

ICE Kernnetz für WLAN Internet aufgerüstet
Bereits Mitte 2014 hat die Bahn die Weichen für das schnelle Internet auf der 5.200 Kilometer langen ICE-Kernnetz-Strecke gelegt und einen Großteil der 260 ICEs fit für den HotSpot Service der Telekom gemacht. Mittlerweile könnten rund 98 Prozent der ICE-Passagiere über WLAN Funk im World Wide Web surfen. Sofern möglich wird die Verbindung über das schnelle LTE Netz hergestellt, wenn das nicht verfügbar sein sollte, geht es über UMTS online. Seit Ende letzten Jahres steht der Service in der 1. Klasse kostenfrei zur Verfügung, für die 2. Klasse bleibt zunächst nur die kostenpflichtige Einwahl, für einen Nutzungstag fallen beispielsweise 4,95 € an. Die Bahn hat aber bereits angekündigt, bis 2016 auch in der 2. Klasse kostenloses WLAN anzubieten.

So kommen die Internetseiten im ICE auf Smartphone & Tablet
Damit im ICE auf den eigenen Endgeräten komfortabel im Internet gesurft werden kann, ist ein Zusammenspiel verschiedener Techniken notwendig. Zunächst wurden die einzelnen Wagen mit Servern, Modems, Netzwerkkabeln, WLAN Zugangspunkten in der Decke und Multibandantennen auf dem Dach ausgestattet. Die Datenverbindung wird dann immer über den Mobilfunkstandard mit der besseren Signalstärke hergestellt. In der Regel dürfte das schnellere LTE Netz zur Verfügung stehen, da die ICE Strecken überwiegend im LTE Versorgungsgebiet verlaufen. Auf Tunnelstrecken wäre aber so keine Internetanbindung möglich, deshalb wird hier auf spezielle Funkanlagen zurückgegriffen. Am Tunnelportal wird das Mobilfunksignal aufgenommen und über Schlitzkabel an den Zug weitergegeben.



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