Von FTTB zu FTTH
Glasfaserausbau: Telekom und M-net wollen flächendeckendes FTTH in München
Die Deutsche Telekom und die Stadtwerke München mit der Tochter M-net kooperieren im Glasfaserausbau in der bayerischen Landeshauptstadt. In den kommenden Jahren sollen flächendeckend FTTH-Anschlüsse entstehen, die bis in die Wohnungen und Büros von Privathaushalten und Unternehmen reichen.

SWM, M-net und Telekom wollen auf FTTH umrüsten
Die Stadtwerke München (SWM) und ihr Tochterunternehmen M-net haben sich auf eine weitreichende Kooperation mit der Deutschen Telekom verständigt. Die Firmen wollen in den kommenden Jahren den Glasfaserausbau in München vorantreiben und flächendeckend FTTH-Glasfaseranschlüsse schaffen. Das Glasfasernetz in München ist zwar bereits sehr gut ausgebaut, allerdings enden die Glasfaserleitungen in vielen Fällen noch im Keller von Gebäuden. Dies wollen Telekom und M-net nun ändern, um die Leitungen konsequent bis in die Wohnungen und Büros zu legen. FTTB-Anschlüsse würden so auf FTTH umgestellt.
Insgesamt sollen so rund 550.000 neue FTTH-Glasfaseranschlüsse entstehen. Die meisten davon in von M-net erschlossenen Stadtgebieten. Jede Wohnung bzw. Geschäftseinheit soll dabei eine eigene Glasfaser-Anschlussdose mit zwei Eingängen bekommen, wobei einer M-net und einer der Telekom zugeordnet werde. Allerdings sollen Endkunden anschließend nicht nur Internet Angebote von M-net und Telekom Glasfaser buchen können, die Internetzugänge sollen auch anderen Glasfaser Anbietern offen stehen.
Die Partnerschaft umfasst außerdem den gegenseitigen Zugriff auf die jeweilige Glasfaser Infrastruktur: M-net kann damit auch die rund 300.000 Anschlüsse der Telekom nutzen, welche die Bonner seit 2021 in München ausbauen.
VATM kritisiert Druck der Telekom auf Wettbewerb
Der Verband der Anbieter im Digital- und Kommunikationsmarkt (VATM) kritisierte den Beschluss indes scharf. Von der Kooperation gehe ein "fatales Signal" aus, kommentiert VATM-Geschäftsführer Dr. Frederic Ufer. Er kritisiert, die Vereinbarung komme nur durch den "angekündigten und teilweise begonnenen Überbau des gesamten Münchner M-net-Netzes" zustande. Der VATM mahnt die Bundesnetzagentur und die Politik an, das Vorgehen der Telekom zu überprüfen und regulatorisch einzudämmen.
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