Deutsche Telekom im Q3 2017: Wachstum mit Vectoring

DSLWEB News vom 10. November 2017, Ingo Hassa

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Auch im Q3 2017 konnte die Deutsche Telekom die Zahl ihrer Breitband-Kundenverträge weiter erhöhen. Aktuell setzt der Netzbetreiber dabei vor allem auf die VDSL Vectoring Technologie, der Ausbau läuft auf Hochtouren.

Unterm Strich konnte die Deutsche Telekom zwischen Juli und Ende September rund 70.000 Breitband-Kundenverträge hinzugewinnen und beendete das Q3 2017 so mit insgesamt 13,105 Millionen Verträgen. Trotz der harten Konkurrenz und der hohen Marktsättigung kann der Marktführer im Breitband-Segment also weiter wachsen - die Telekom spricht sogar von einem anhaltenden "Breitband-Boom" in Deutschland.

Glasfaser bleibt Wachstumstreiber
Grundlage für das erfolgreiche Kundenwachstum bildet letztlich der Glasfaser-Ausbau, den die Telekom weiter mit hohem Aufwand vorantreibt. Auch wenn der Netzbetreiber dabei nur punktuell "echte" FTTH Glasfaser-Direktanschlüsse umsetzt, steigt die Verfügbarkeit von VDSL und Telekom Vectoring Anschlüssen so rasch an.

Inzwischen hat die Telekom etwa 7 Millionen Haushalte für VDSL Vectoring mit bis zu 100 Mbit/s erschlossen, noch bis Jahresende soll sich diese Zahl auf rund 10 Millionen erhöhen. Im Zuge der für Sommer 2018 angepeilten Einführung von Super-Vectoring soll sich die für Vectoring-Haushalte verfügbare Spitzengeschwindigkeit zudem mit 250 Mbit/s mehr als verdoppeln.

Inklusive dem klassischen VDSL haben inzwischen 28,8 Millionen Haushalte Zugang zu Glasfaser-Produkten der Telekom. Von diesen beziehen aktuell rund 5,4 Millionen eines der VDSL-, Vectoring- oder FTTH-Angebote der Telekom (+40,4% im Jahresvergleich). Für weitere 3,5 Millionen Haushalte, die einen Breitband-Vertrag bei einem Mitbewerber haben, stellt die Telekom die entsprechenden technischen Vorleistungen bereit.

Dem Glasfaser-Ausbau bis in die einzelnen Haushalte räumt die Deutsche Telekom deshalb auch eine geringere Priorität ein - eine Strategie, die von vielen Seiten immer wieder kritisiert wird. Doch auch hier gibt es Fortschritte: Nicht nur will die Telekom die Zahl der FTTH-fähigen Haushalte noch 2017 von nun rund 600.000 auf 700.000 erhöhen, Mitte September hat die Telekom außerdem den Baubeginn für die FTTH Erschließung von 34 Gewerbegebieten ausgerufen, die bis Ende 2018 abgeschlossen werden soll.

Viel Bewegung bei Entertain
Trotz der Kundenzugewinne ist der Umsatz der Breitband-Sparte rückläufig. Im Q3 2017 lag er mit 972 Mio. Euro 2,2 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahresquartal. Gestützt wird der Festnetz-Umsatz allerdings durch die TV-Sparte: Hier konnte die Telekom einen kräftigen Zuwachs um 9,6 Prozent auf 342 Mio. Euro verbuchen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Telekom Entertain Abonnenten um insgesamt 271.000 auf knapp 3,09 Millionen angestiegen, wobei im Q3 2017 rund 65.000 Netto-Neuabschlüsse zusammenkamen. Die Telekom konnte aber nicht nur ihre TV Kundenbasis erweitern, zuletzt hat sie auch ihr Produktangebot stark ausgebaut.

Bereits im Mai hat die Telekom etwa die günstigere Einsteiger-Variante Telekom StartTV eingeführt. Entscheidender dürften jedoch die neu hinzugekommenen Zusatzdienste sein. Im August hat der Provider so das neue Telekom Sport an den Start gebracht, das erst kürzlich mit Telekom Fighting nochmals erweitert wurde. Dazu kommt der neue Serien-Streamingdienst EntertainTV Serien, für den die Telekom sogar erstmals exklusive Fiction-Inhalte eingekauft hat.

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