Breitband Report Q2 2013: Unitymedia überholt o2 DSL

DSLWEB News | , 15:57 Uhr | Ingo Hassa

Viel Bewegung auf dem deutschen Breitbandmarkt: Unitymedia KabelBW setzt sich vor o2, Marktführer Telekom erleidet erstmals effektive DSL Anschlussverluste und Vodafone greift nach Kabel Deutschland.

Balkendiagramm

Lang erwarteter Positionswechsel im Ranking der kundenstärksten deutschen Breitband-Anbieter: Nachdem o2 im Q2 2013 weiterhin DSL Verträge verliert, schiebt sich der Kabelnetzbetreiber Unitymedia KabelBW vor den klassischen DSL Provider. Während die Kabel Internet Anbieter ihren Marktanteil vergrößern, muss nun selbst der Marktführer Deutsche Telekom erstmals effektive DSL Anschlussverluste vermelden. Der einzige DSL Anbieter mit Kundengewinnen ist 1&1, der bei der Zahl der DSL Verträge schon bald wieder seinen alten Höchststand erreichen dürfte.

Ausführliche Hintergrund-Informationen und weitere Kennzahlen zum deutschen Breitbandmarkt im Q2 2013 liefert der aktuelle DSLWEB Breitband Report Q2 2013.

Trend von DSL hin zu Kabel Internet hält an

Am stärksten fällt das Minus beim Provider Vodafone aus, der zwischen April und Ende Juni weitere 59.000 DSL Verträge einbüßt. Ähnlich stark fallen die Verluste beim Konkurrenten o2 aus, der das Q2 2013 mit 41.000 weniger DSL Kunden abschließt. Die Telekom kommt zum ersten Mal auf ein Minus von 13.000 DSL Verträgen - die DSL Kundenzahl des Marktführers stagniert bei 12,43 Millionen.

1&1 hingegen kann um 70.000 auf 3,43 Millionen DSL Verträge zulegen und wächst damit ähnlich stark wie die Kabelnetzbetreiber Unitymedia KabelBW und Kabel Deutschland. Mit einem Plus von 84.700 auf 2,4 Millionen vereinen Unitymedia KabelBW nun sogar schon mehr Festnetz-Breitbandkunden als o2. Kabel Deutschland erhöht die Zahl seiner Internet-Abonnements um 77.000 auf 1,9 Millionen.

Kabel Internet Anbieter erneut mit kräftigem Kundenwachstum

Im Q2 2013 wurde zudem der Grundstein für die weitere Zukunft von Kabel Deutschland gelegt: Ende Juni gab Vodafone ein Kaufangebot über rund 11 Milliarden Euro für den Kabelnetzbetreiber ab, das vom Vorstand und Aufsichtsrat des Übernahme-Kandidaten unterstützt wird.

In trockenen Tüchern ist der Deal allerdings noch nicht, denn zunächst gilt es, die Aktionäre zu überzeugen und auch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission müssen noch grünes Licht für die Fusion geben. Immerhin: Das deutsche Kartellamt wertet die Übernahme aktuell nicht als problematisch und sieht davon ab, das kartellrechtliche Prüfverfahren an sich zu ziehen.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Anbietern und den aktuellen Entwicklungen auf dem deutschen Breitbandmarkt finden sich im DSLWEB Breitband Report Deutschland Q2 2013.


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