Satelliten-Internet
Amazon Leo statt Project Kuiper: Neuer Name für Amazons Satelliten Internet
Amazon verpasst seinem geplanten Dienst für Satelliten-Internet einen offiziellen Markennamen. Das bisherige "Projekt Kuiper" heißt ab sofort "Amazon Leo". Noch in diesem Jahr könnte der Starlink Konkurrent an den Start gehen.

Neuer Name für das Amazon Satelliten Internet
Amazon hat einen offiziellen Marknamen für seinen geplanten Dienst für Satelliten Internet veröffentlicht. Das bisherige Amazon Projekt Kuiper heißt ab sofort Amazon Leo, der Name spielt dabei auf die Konstellation der Amazon Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn an. Die englische Bezeichnung "low earth orbit" lässt sich simpel mit LEO abkürzen.
In seiner Mitteilung verweist das Amazon zudem auf den aktuellen Fortschritt. Bisher habe man 150 Satelliten in den Orbit gebracht. Sogenannte Phased-Array-Antennen würden dabei Gigabit-Geschwindigkeiten gestatten. Als erste Kunden für den geplanten Dienst nennt Amazon die Firmen JetBlue, L3Harris, DIRECTV Latin America, Sky Brasil , NBN Co., und Australia’s National Broadband Network.
Einen kommerziellen Starttermin für Amazon Leo nennt das Unternehmen in der jüngsten Meldung nicht. Vor einigen Wochen war jedoch von einer geplanten Ausrollung Ende 2025 die Rede. Ab Anfang 2026 sollen Tarife auch in Deutschland erhältlich sein.
Starlink Alternative mit bis zu 400 Mbit/s für Privathaushalte
Ebenso wie bei Starlink stellen Nutzer bei Amazon Leo ihre Breitband-Internetverbindung mithilfe einer stationären Antenne über ein Satelliten-Netzwerk her. Anders als bei älteren Lösungen für DSL über Satelit kreisen die Satelliten in niedriger Erdumlaufbaun und erlauben so hohe Geschwindigkeiten bei kurzen Reaktionszeiten. Die Technik soll auch Video-Konferenzen, Gaming und alle weitere modernen Anwendungen komfortabel möglich machen. Tarife für Privathaushalte würden laut Amazon Geschwindigkeiten bis 400 Mbit/s im Download unterstützen.
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