Medienserver

Zentrale für die Heim-Vernetzung

Ist der Router erst aufgestellt und eingerichtet, können zusätzliche Geräte ohne viel Aufwand mit dem Netzwerk verbunden werden und so auf das Internet zugreifen. Damit ist aber noch lange nicht Schluss: Die Heimvernetzung ermöglicht auch den freien Austausch von Daten - Filme lassen sich vom PC direkt auf den Fernseher übertragen, die Stereoanlage kann auf die Musiksammlung im Netzwerk zugreifen und Fotos landen von der Kamera direkt auf dem digitalen Bilderrahmen...

Aktualisiert 23.01.2017
Medienserver: Infos zu DSL Hardware für die Heimvernetzung 4.1 / 5 21 1 Sterne 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne (21)

Wer sein Zuhause effizient vernetzen will, der greift am besten zu hochwertiger DSL Hardware mit Medienserver Funktionalität. Die macht den Zusammenschluss besonders einfach, hat Anschlüsse für zentrale Datenspeicher sowie Drucker und verwaltet das Streaming von Inhalten von Gerät zu Gerät. Viele moderne WLAN Router sind echte Multitalente, die alle nötigen Eigenschaften und Anschlüsse von Haus aus mitbringen. Allerdings ist ein genauer Blick auf die Ausstattung der Modelle wichtig.

Drucker (Quelle: Canon)
zentraler Netzwerkdrucker (Quelle: Canon)

Aktuelle Medienserver Hardware im Überblick

In der folgenden Tabelle finden sich aktuelle Hardware-Modelle, die als Medienserver im Heimnetzwerk eingesetzt werden können. Alle hier aufgeführten Geräte sind bei verschiedenen Anbietern im Rahmen von Internet-Komplettpaketen erhältlich.

Modell Anschlusstechnik WLAN /
Verschlüsselung
Anschlüsse
1&1 Homeserver

1&1 Homeserver Speed

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac
866 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 1x analoge Telefone
  • 6x DECT Telefone
  • 1x USB 2.0
  • 4x LAN 1.000 MBit/s
1&1 Homeserver

1&1 Homeserver

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN n
450 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 1x analoge Telefone
  • 6x DECT Telefone
  • 2x USB 2.0
  • 2x LAN 100 MBit/s
  • 2x LAN 1.000 MBit/s

AVM Fritz!Box 7490

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 1x ISDN
  • 6x DECT Telefone
  • 2x USB 3.0
  • 4x LAN 1.000 MBit/s
AVM Fritz!Box 7580

AVM Fritz!Box 7580

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac + n
2.533 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 1x ISDN
  • 6x DECT Telefone
  • 2x USB 3.0
  • 4x LAN 1.000 MBit/s
o2 Homebox 2

o2 Homebox 2

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac
2000 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 2x USB
  • 2x LAN (Gigabit)
  • 5x DECT Telefone
Telekom WLAN Router

Telekom Speedport W 724V

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 200 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 5x DECT Telefone
  • 4x LAN (1 Gbit/s)
  • 2x USB
Telekom Speedport Hybrid

Telekom Speedport Hybrid

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • Glasfaser
  • LTE
  • bis 200 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA, WEP

  • 2x analoge Telefone
  • 5x DECT Telefone
  • 4x LAN (1 Gbit/s)
  • 1x USB

Vodafone Easybox 804

  • ADSL2+
  • VDSL2
  • VDSL2 Vectoring
  • bis 100 Mbit/s

WLAN ac
1300 Mbit/s

WPA2, WPA

  • 2x analoge Telefone
  • 2x USB
  • 4x LAN

Weitere Modelle:


Drucker, Festplatten und USB-Sticks ins Netzwerk integrieren

Der Router sorgt nicht nur dafür, dass alle internetfähigen Endgeräte im Zuhause gleichzeitig online gehen können, er ermöglicht auch den unkomplizierten Datenaustauch zwischen ihnen. Ein Nutzer kann so zum Beispiel anderen Netzwerk-Teilnehmern Zugriff auf die Musiksammlung auf seinem PC gewähren oder den am Rechner angeschlossenen Drucker zur Verfügung stellen.

Dabei besteht jedoch eine Einschränkung - wer will, dass alle Inhalte durchgehend verfügbar sind, muss auch den jeweiligen Rechner stets eingeschaltet lassen. Passende DSL Hardware mit Medienserver Funktionalität schafft hier Abhilfe: Diese Geräte verfügen unter anderem über einen oder mehrere USB-Zugänge, an denen sich Zusatzgeräte wie Drucker oder Speichermedien wie externe Festplatten und USB-Sticks einrichten lassen.

Vielfalt im Heimnetzwerk

  • Drucker
  • Stereoanlage
  • Fernseher
  • Spielekonsole
  • Smartphone etc.
Schema Anschlussmöglichkeiten Telefondose (DSL)

Der Router wird so zum kompakten Heimserver, kann Fotos, Musik und Videos bereitstellen und leitet Druckaufträge aus dem gesamten Netzwerk an den zentralen Drucker weiter. Für die Teilnehmer ist dies dann fast so, als seien die Netzwerkgeräte direkt an ihrem eigenen Rechner angeschlossen. Mediendateien lassen sich dabei aber keineswegs nur vom Desktop-PC aus abrufen - auch viele moderne Smart-TVs, Stereoanlagen, Receiver und Spielekonsole können auf diese Weise direkt auf das zentrale Musik-, Foto- und Film-Archiv am Medienserver zugreifen.


Mit DLNA und UPnP: Multimedia-Streaming im ganzen Zuhause

Damit die Vernetzung der unterschiedlichen netzwerkfähigen Endgeräte im Eigenheim nicht in eine übermäßig komplizierte Aufgabe ausartet, hat sich die Industrie auf verschiedene Standards verständigt. Wer nach einem Heimserver oder passenden Endgeräten für die Nutzung im Heimnetzwerk sucht, kann sich hier an Auszeichnungen wie UPnP und DLNA in der Produktbeschreibung orientieren.

UPnP / Universal Plug and Play

Der Begriff "Plug and Play" dürfte vielen Computer-Anwendern vor allem von Peripherie-Geräten wie Maus und Drucker bekannt sein. Über feste Standards wird bei solchen "PnP"-Geräten abgesichert, dass sie tatsächlich direkt nach dem Einstecken am Rechner nutzbar sind und nicht erst umständlich eingerichtet werden müssen oder die Installation spezieller Treibersoftware notwendig ist.

Das gleiche Prinzip gilt auch beim Universal Plug and Play oder UPnP. Statt auf physisch am Rechner angeschlossene Geräte bezieht sich das "Einstecken und Loslegen" allerdings auf Netzwerk-Geräte. Der UPnP Standard definiert dabei, welche Aufgaben sie im Netzwerk übernehmen können, wie die einzelnen Geräte zusammenarbeiten und wie sich Medien über das Netzwerk abspielen lassen.

Noch strikter als der UPnP Standard sind die Richtlinien der Digital Network Alliance, einem Verbund von über 250 Elektronik-Herstellern aus aller Welt. Nur Heimnetz-Geräte, die alle Vorgaben der DLNA erfüllen, dürfen das DLNA Logo tragen. Das Angebot an DLNA-zertifizierter Hardware umfasst unter anderem Smartphones, Fernseher, digitale Videorekorder, Stereoanlagen, Drucker und natürlich Heimserver wie etwa das aktuelle Vodafone WLAN Modem.

Der Vorteil ist klar: Durch die Standardisierung der Technik arbeiten DLNA Komponenten besonders gut zusammen. Das heißt auf der anderen Seite jedoch nicht, dass sie nicht mit anderen Netzwerk-Geräten kompatibel sind, allerdings ist die reibungslose Vernetzung hier eben nicht grundsätzlich garantiert, auch weil die Vorgaben nur ausgewählte Standard-Medienformate abdecken.

DLNA Logo
DLNA: Beispiel Heimvernetzung
Anwendungs-Beispiel auf der Webseite der DLNA: Drahtlose Übertragung von Videos, Musik und Bildern im Heimnetzwerk

Eigene Daten immer zur Hand: Cloud-Anbindung für den Heimserver

Die "Cloud" ist schon seit einer Weile das angesagte Schlagwort überhaupt. Dem Nutzer sollen seine Daten jederzeit zur Verfügung stehen, egal ob er gerade vor seinem eigenen Rechner sitzt oder mit dem Smartphone in der Welt unterwegs ist. Dabei können moderne Medienserver nicht nur als Heimzentrale, sondern auch als praktische Schnittstelle zwischen dem Zuhause und der Datenwolke genutzt werden.

Online-Speicher ins Heimnetzwerk einbinden

Ein Beispiel für den Zusammenschluss von Heimnetzwerk und Online-Außenwelt ist die Einbindung eines Cloud-Speichers als Netzwerk-Laufwerk am Medienserver. Das funktioniert beispielsweise mit dem 1&1 HomeServer, den 1&1 zu seinen 1&1 Doppel-Flat Komplettpaketen bereitstellt:

Zum DSL Paket gibt es vom DSL Anbieter kostenfrei einen großen Online-Speicher zur Verfügung gestellt - ideal, um die Anbindung direkt auszuprobieren. Dafür genügt es letztlich, die Zugangsdaten für die Online-Festplatte (Anbieter, Benutzername und Passwort) in der Nutzeroberfläche des HomeServers einzutragen, der umfangreiche Cloud-Speicher lässt sich dann im Grunde wie eine physisch angeschlossene Festplatte im Heimnetzwerk verwenden.

Es funktioniert aber auch andersherum, moderne Medienserver können selbst als eine Art privater Cloud-Speicher eingesetzt werden. Alle Daten auf dem Heimserver und den angeschlossenen Datenträgern lassen sich dann auch unterwegs abrufen, sogar das Streaming von zuhause hinterlegten Musik- und Video-Inhalten ist so möglich.

Damit dies funktioniert, gilt es aber eine entscheidende Hürde zu überwinden: Privatkunden erhalten in der Regel täglich eine andere IP-Adresse, das heißt die "Anschrift" des eigenen Heimservers im World Wide Web ändert sich ständig. Um dieses Problem zu umgehen, können sogenannte "Dynamic DNS"-Dienstleister ("Dynamisches Domain Name System") genutzt werden. Diese erstellen letztlich eine Art Umleitung, die immer zu der gerade aktuellen Netz-Adresse des Medienservers verweist.

Besonders einfach - und vor allem kostenlos - lässt sich all dies mit den aktuellen Fritz!Box Medienservern des Herstellers AVM umsetzen. Dieser hat die Funktionalität nämlich nicht nur in die aktuelle Fritz!Box-Bedienoberfläche eingebaut, sondern stellt mit MyFritz! auch gleich einen gebührenfreien DDNS-Dienst speziell für seine DSL Hardware bereit. Bei neueren Fritz!Box Modellen wie der AVM Fritzbox WLAN 7490 bzw. dem 1&1 Homeserver ist die Funktion bereits vorinstalliert, viele ältere Modelle können mit einem Firmware-Update auf die aktuelle Betriebsystem-Version von Fritz OS für den Cloud-Einsatz aufgerüstet werden.

Weitere Funktionen der DSL Hardware

Die DSL Hardware übernimmt heute in der Regel gleich mehrere Funktionen. Je nach Einsatzzweck muss also abgewägt werden, welche Leistungsmerkmale entscheidend sind. Hier gehen wir genauer auf die Funktionen ein:

Modem Funktion

Router Funktion

WLAN Funktion

Telefonie Funktion

Medienserver Funktion


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