Internetanschluss

Per DSL, VDSL, Kabel oder Glasfaser ins Netz

Einen leistungsstarken und stabilen Zugang ins Web ohne Volumen-Beschränkung ermöglicht nach wie vor nur ein über das Festnetz geschalteter Internetanschluss. Dabei ist aktuell deutschlandweit DSL die gängigste Technik. In den letzten Jahren erfreut sich aber vor allem der Internetanschluss über das TV Kabel einer immer weiter wachsenden Beliebtheit.

Aktualisiert 27.04.2017
Internetanschluss im Vergleich - mit bis zu 400 Mbit ins Netz 4.2 / 5 46 1 Sterne 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne (46)

Der Vorteil des Fernsehkabels im Vergleich zu DSL: Es ermöglicht deutlich höhere Verbindungsraten bei einer ähnlichen monatlichen Grundgebühr. Dafür ist Kabel Internet aber deutlich eingeschränkter verfügbar als DSL. Noch seltener zu haben - dafür aber nochmals schneller - ist der Glasfaseranschluss. Hier sind Geschwindigkeiten von 1 Gbit/s und mehr möglich.

Derzeit stehen über Kabel und DSL insbesondere Internetanschlüsse mit 16 Mbit, 50 Mbit und um 100 Mbit pro Sekunde im Mittelpunkt. Die höchste Verfügbarkeit weist dabei der 16 Mbit Internetanschluss aus, aber auch die schnelleren Verbindungsarten sind mehr und mehr im Kommen.

Mit dem Smartphone oder Tablet ins Internet

Der Internet Anschluss für Smartphones oder Tablets ist in den vergangenen Jahren immer populärer geworden. Mit dem modernen LTE Mobilfunkstandard sind hier aktuell Datenraten von bis zu 300 Mbit/s möglich. Aber nicht nur LTE, sondern auch UMTS liefert mit maximal 42,2 Mbit/s eine recht ordentliche Geschwindigkeit.

Allerdings ist die maximale Geschwindigkeit hier immer an ein fixes Datenvolumen gebunden, unbegrenzten Highspeed liefert nach wie vor nur ein Internetzugang über das Festnetz. Weitere DSLWEB Informationen zu LTE und UMTS

Internetanschluss Logo

Mit DSL + TV-Kabel ins Netz

Internetanschluss mit 16 bis 400 Mbit/s - unsere Empfehlungen

Schon mit einem 16 Mbit Internetanschluss kann komfortabel im Internet gesurft werden. Richtig schnell wird es aber erst mit Datenraten von 50 oder 100 Mbit und mehr. Deutliche Unterschiede bestehen aber auch in Bezug auf die maximale Geschwindigkeit beim Versenden der Dateien ins World Wide Web:

Empfehlung 16 Mbit Internetanschluss

DSL 16000 ist der Standard-Internetanschluss in Deutschland und derzeit am günstigsten bei Vodafone zu bekommen. Für Vodafone DSL 16 spricht außerdem, dass Kunden eine Internet Flat ohne Drosselungsklausel erhalten.

Vodafone Internet & Phone 16 DSL

  • 16 Mbit Internet mit Flatrate
  • Telefonanschluss mit Flatrate
  • Vodafone WLAN Modem für 0,- €

24 Monate lang 19,99 €/Monat
danach 29,99 €/Monat

Zu Vodafone

50 Mbit Internet

Empfehlung 50 Mbit Internetanschluss

Die Telekom stellt den VDSL 50 Anschluss im Paket Magenta Zuhause M bereit. Neben maximal 50 Mbit/s im Download können Kunden auch bis zu 10 Mbit/s im Upload nutzen, wodurch das Hochladen von Bildern und Videos schnell vonstatten geht.

VDSL 50 vom Testsieger Telekom

  • 50 Mbit Internet mit Flatrate
  • Telefonanschluss mit Flatrate

12 Monate lang 19,95 €/Monat
danach 39,95 €/Monat

Zur Telekom

Empfehlung 100 Mbit Internetanschluss

Download-Raten von bis zu 100 Mbit/s sind bei Vodafone über DSL (VDSL 100) oder über Kabel möglich. Dadurch ist der Verfügbarkeit höher als bei anderen Anbietern. Welche Technik für Ort möglich ist, klärt eine Verfügbarkeitprüfung.

Mit 100 Mbit ins Internet

  • 100 Mbit Internet mit Flatrate
  • Telefonanschluss mit Flatrate
  • WLAN Kabelrouter gratis

12 Monate lang 19,99 €/Monat
danach 34,99 €/Monat

Zu Vodafone

Empfehlung 200 Mbit Internetanschluss

Der Highspeed-Anschluss über das TV-Kabelnetz ist derzeit bei Unitymedia, Vodafone Kabel und Tele Columbus erhältlich. Jedes Gebiet deckt aber immer nur ein Anbieter ab.

Vodafone Kabel Ausbaugebiet

Vodafone Internet & Phone 200

  • Kabel Internet von Vodafone verfügbar in 13 Bundesländern
  • 12 Monate lang 19,99 €, danach 39,99 €/Monat
Tele Columbus Verfügbarkeit Karte

Tele Columbus 2er Kombi 200

  • Tele Columbus ist 7 Bundesländern verteten
  • 12 Monate lang 19,99 €, danach 49,99 €/Monat

Empfehlung 400 Mbit Internetanschluss

Seit Kurzem haben die Kabelnetzbetreiber die möglichen Geschwindigkeiten verdoppelt. Bei Unitymedia kann der Anschluss schon fast überall gebucht werden. Bei Vodafone ist er geringer verfügbar, aber günstiger.

Vodafone Kabel Ausbaugebiet

Vodafone Internet & Phone 400

  • Kabel Internet von Vodafone verfügbar in 13 Bundesländern
  • 12 Monate lang 19,99 €, danach 44,99 €/Monat
Logo Unitymedia Verfügbarkeitsgebiet

Unitymedia 2play FLY 400

  • nur über Kabel in NRW, Hessen und Baden-Württemberg
  • 24 Monate lang 39,99 €, danach 44,99 €/Monat

Von DSL über VDSL und Kabel bis hin zu Glasfaser

Zugegebenermaßen kann nicht überall in Deutschland über einen Internetanschluss im WWW gesurft werden, allerdings hat die Verfügbarkeit in den vergangenen Jahren mehr und mehr zugenommen. Sollte vor Ort kein Internet über die DSL Leitung oder das TV Kabel möglich sein, füllt zuletzt auch häufiger die Glasfaser-Technik die Lücke. Und wenn z.B. im ländlichen Raum keine Chance auf einen kabelgebundenen Anschluss besteht, lässt sich etwa auch auf den LTE Mobilfunk oder Internet über Satellit zurückgreifen.

Tipp: Wenn Sie einen allgemeinen Technik- und Tarif-Ratgeber für ihren Internetzugang suchen, geht es hier weiter: Internet-Berater

Neben der Verfügbarkeit die entscheidende Frage beim Internet Anschluss ist aber die nach der vor Ort maximal möglichen Geschwindigkeit. Denn umso mehr Bandbreite beim Internetanbieter zu haben ist, umso schneller geht es ins Internet. Das macht sich dann beispielsweise beim Laden von großen Dateien besonders bemerkbar.

Hier gilt es aber zu beachten, dass zwischen den beworbenen "bis zu" Werten und den tatsächlichen Praxis-Werten mitunter Welten liegen können. Wie die Auswertung von über 1,7 Millionen mit dem DSLWEB Speedtest durchgeführten DSL 16000 Messungen (Stand Okober 2015) ergeben hat, kommen im Durchschnitt nur etwas über 66 Prozent des maximal möglichen Werts beim Kunden an. Wer einen HD Film aus einer Online-Videothek streamen möchte, muss sich je nach Anschlussart auf die folgenden Download-Zeiten einstellen:

Internetanschlüsse im Vergleich: So lange dauert der Download eines HD Films

Internetanschluss im Detail

DSL Anschluss

Der DSL 16000 Anschluss ist der am weitesten verbreitete, es warten aber auch Varianten mit geringerer Datenrate. weiter

VDSL Anschluss

Flotter ist der in über 60 % der Haushalte erhältliche VDSL 50 Anschluss. Mit Vectoring wird es aber noch schneller. weiter

Kabel Internet Anschluss

Mit Highspeed surfen: Internet über das TV Kabel bietet flächendeckend Verbindungsraten von bis zu 200 Mbit/s. weiter

Schnelle Internetzugänge verkürzen natürlich auch den Zeitbedarf beim Daten-Upload. Wer nach einer Reise seine Urlaubsbilder in die Cloud oder an ein digitales Fotolabor senden möchte, sollte je nach gebuchtem Internetanschluss einiges an Zeit einplanen:

Internetanschlüsse im Vergleich: So lange dauert der Upload der Urlaubsbilder

Welcher Internetanschluss ist für mich der richtige?

Eine Info vorab: Schon mit einem Internetanschluss, der es in der Praxis auf eine durchschnittliche Downloadrate von 10 Mbit/s bringt, lassen sich die allermeisten Anwendungen im Internet komfortabel nutzen. So ist das Surfen auf Webseiten, das Abrufen von Youtube-Videos oder das Verfassen von E-Mails problemlos möglich. Wer allerdings häufiger mit hohen Datenmengen hantiert, also Filme in HD-Qualität z.B. über den Chromecast oder Amazon Fire TV auf seinen Fernseher streamt, sollte nach Möglichkeit einen schnelleren Internetanschluss wählen.

Hier ist schon der 50 Mbit Internetanschluss eine gute Wahl, denn die maximale Downloadrate von 50 Mbit/s lässt eigentlich schon fast keine Wünsche mehr offen. Diese Geschwindigkeit bietet sich auch dann an, wenn im Haushalt mehrere Personen gleichzeitig auf das Internet zugreifen. Aber natürlich gibt es nach oben hin keine Grenzen, mit maximal 100 Mbit/s sind auch größere Datenmengen im Handumdrehen auf dem eigenen Rechner. Zudem positiv: Auch die Uploadraten nehmen mit der höheren Downloadraten deutlich zu. Nach oben hin gibt es mit Kabel Internet und Glasfaser praktisch keine Grenzen und auch Verbindungsraten von 1 Gbit/s und mehr sind jetzt schon keine Zukunftsvision mehr aber in der Praxis noch so gut wie nicht verfügbar.

Internetanschluss über LTE oder Satellit als Alternative

Vor allem im ländlichen Raum ist ein Internetanschluss über DSL, Kabel oder Glasfaser aber nach wie vor eher seltener vorzufinden. In vielen Fällen ist es für die Netzbetreiber schlicht und einfach nicht rentabel, in den kostspieligen Ausbau zu investieren. Bund und Länder springen zwar mehr und mehr mit Investitionsprogrammen in die Bresche, aber eine 100 % Versorgung mit kabelgebundenem Breitband-Internet wird es trotzdem nicht geben.

Aber auch hier muss deswegen nicht zwangsläufig auf einen schnellen Internetanschluss verzichtet werden, der Weg ins World Wide Web wird entweder über das LTE Mobilfunknetz oder über Satellit hergestellt. Über LTE sind beispielsweise auch Verbindungsraten von bis zu 100 Mbit/s möglich. Einen Nachteil haben die LTE und Sat Angebote allerdings: Den vollen Surf-Speed gibt es meist nur bis zu einer fixen Volumengrenze, danach kann der Internetanschluss nur noch eingeschränkt genutzt werden. Daher gilt die Faustformel: Erst die Verfügbarkeit des Internetzugangs über DSL, Kabel oder Glasfaser prüfen (mehr zur DSL Verfügbarkeit und mehr zur Kabel Internet Verfügbarkeit). Sollten die Zugangstechniken nicht zur Verfügung stehen, sind aber LTE und Satellit durchaus brauchbare Alternativen für den Internetanschluss in den eigenen vier Wänden.

Weitere DSLWEB Infos zu LTE für Zuhause und Internet über Satellit


Die wichtigsten Internetanschlüsse im Detail

Aktuell ist der Internetanschluss in drei Geschwindigkeits-Varianten am verbreitetsten: Standard sind derzeit Downloadraten von bis zu 16 Mbit/s, aber auch die Verfügbarkeit von 50 Mbit Internet nimmt mehr und mehr zu. Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr gibt es dagegen derzeit in erster Linie über das TV-Kabelnetz.

16 Mbit Internetanschluss

16 Mbit im Detail

Uploadrate max. 1 Mbit/s

Technik: DSL, TV-Kabel, LTE für Zuhause

Verfügbarkeit: alleine DSL schon in mehr als 98 % der Haushalte verfügbar

Bewertung: 16 Mbit Internetanschluss ist mittlerweile Standard

50 Mbit Internetanschluss

50 Mbit im Detail

Uploadrate max. 10 Mbit/s

Technik: DSL, TV-Kabel, LTE für Zuhause

Verfügbarkeit: über DSL nur eingeschränkt, ansonsten deutschlandweit verfügbar

Bewertung: 50 Mbit sind für alle Anwendungen völlig ausreichend

100 Mbit Internetanschluss

100 Mbit im Detail

Uploadrate max. 40 Mbit/s

Technik: TV-Kabel, VDSL Vectoring, Glasfaser, LTE

Verfügbarkeit: im Kabelnetz flächendeckend, über Glasfaser, VDSL und LTE eingeschränkt verfügbar

Bewertung: Highspeed-Anschluss vor allem für Kabelkunden

200 Mbit Internetanschluss

200 Mbit im Detail

Uploadrate max. 12 Mbit/s

Technik: TV-Kabel, Glasfaser

Verfügbarkeit: im Kabelnetz nahezu flächendeckend verfügbar

Bewertung: günstige Hochgeschwindigkeitsleitung für Kabelkunden

400 Mbit Internetanschluss

400 Mbit im Detail

Uploadrate max. 25 Mbit/s

Technik: TV-Kabel, Glasfaser

Verfügbarkeit: im Kabelnetz immer häufiger verfügbar

Bewertung: Highspeed-Anschluss der nächsten Generation, teilweise noch teuer


Von 6 bis 400 Mbit/s: Bei diesen Anbietern gibt es deutschlandweit schnelle Internetanschlüsse

Der Internetanschluss ist derzeit vor allem in drei Geschwindigkeits-Varianten zu haben: Standard sind derzeit Downloadraten von bis zu 16 Mbit/s, aber auch die Verfügbarkeit von 50 Mbit Internet nimmt mehr und mehr zu. Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr gibt es dagegen derzeit in erster Linie über das TV-Kabelnetz. In der folgenden Übersicht finden sich die wichtigsten deutschlandweit verfügbaren Internetanschlüsse, weitere Zugangsarten sind auf den Unterseiten (DSL Anschluss + Kabel Internet Anschluss) zu finden.





Internetanschluss Logo

Mit DSL + TV-Kabel ins Netz


Die Meilensteine des Internetanschlusses

Für Verbraucher war ein Internetanschluss, so wie wir ihn heute kennen, in den ersten Jahren mehr als ein Fremdwort. Zunächst ab 1969 für die militärische Nutzung entwickelt, wurde die Datenübertragung über umgebaute Telefonapparate, auch Akustikkoppler genannt, hergestellt. Die Verbindungsrate war aber mit ca. 300 bit/s äußerst gering.

Erst mit der Verbreitung klassischer Internetmodems Mitte der 1990er Jahre nahm die Nutzerzahl zu, maximal konnten 56 kbit/s im Download erreicht werden. Trotz der noch sehr geringen Geschwindigkeit erfreute sich das World Wide Web - etwa über Internetanbieter wie AOL - einer immer größer werdenden Beliebtheit.

ISDN erhöht maximale Verbindungsrate auf 128 kbit/s

Mit der Einführung des Integrated Services Digital Networks - kurz ISDN - in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre erhöhten sich im digitalen Telekommunikationsnetz die maximalen Verbindungsraten. Nun standen pro Anschluss zwei Leitungen zur Verfügung, die jeweils maximal 64 kbit/s transportieren konnten. Zusammengerechnet ergab sich dadurch eine neue Spitzengeschwindigkeit von 128 kbit/s.

ADSL und ADSL2+ ebnen den Weg für schnelles Internet

Kurz vor der Jahrtausendwende fiel dann der Startschuss für DSL, wenn auch zunächst in der Spitze nur 768 kbit/s möglich waren. Im Vergleich zu den bislang möglichen Höchstgeschwindigkeiten stellte aber auch das schon eine enorme Verbesserung dar. Im Jahr 2002 wurde dann die 1 Mbit/s Grenze erstmals übersprungen und die maximale Verbindungsrate des Internetanschlusses stieg auf 1,5 Mbit/s an.

Mit der nächsten Bandbreiten-Erhöhung im Jahr 2004 auf bis zu 3 Mbit/s fiel auch der Startschuss für die sogenannten Resale-Internetanschlüsse. War DSL bislang ausschließlich unter der Bezeichnung T-DSL über die Deutsche Telekom zu haben, konnten nun auch Wettbewerber entsprechende Angebote bereitstellen - Voraussetzung war aber stets ein Telefonanschluss der Deutschen Telekom.

Von 56 kbit/s bis 400 Mbit/s - die Internetanschluss-Entwicklung im Detail

Von nun an ging es Schlag auf Schlag, im Jahr 2005 verdoppelte sich die Höchstgeschwindigkeit auf 6 Mbit/s und wiederum 1 Jahr später ermöglichte die Einführung von ADSL2+ zunächst eine maximale Verbindungsrate von 16 Mbit/s. ADSL2+ ist bis heute in Deutschland die wichtigste DSL Technik. Sukzessive wurden diese weiter verbessert, so dass mittlerweile in der Spitze 24 Mbit/s möglich sind.

Im Jahr 2008 kam der DSL Markt mit den neuen Bitstromzugängen gehörig in Bewegung. Mitbewerber der Deutschen Telekom konnten von nun an Internet & Telefon Komplettpakete ganz ohne einen Telekom Telefonanschluss anbieten.

VDSL und Voice over IP

Im Jahr 2006 führte die Telekom mit Hilfe von VDSL2 erstmals Internetanschlüsse mit maximal 50 Mbit/s ein. Gleichzeitig wurde auch Entertain - das TV Angebot der Telekom - eingeführt. Hier werden die Fernsehprogramme direkt über das Internet übertragen, zunächst gab es Entertain ausschließlich mit einem VDSL Anschluss, ab 2007 reichte auch ADSL2+.

Mit dem Marktstart der All-IP Anschlüsse im Jahr 2009 wiederum wurden die Voraussetzungen für die Vectoring-Technik geschaffen. Hier wird die gesamte Kommunikation über das Internetprotokoll (IP) abgewickelt, es wird also kein klassischer Telefonanschluss mehr geschaltet. Diese Technik ist letztlich auch Grundvoraussetzung für das im Sommer 2014 gestartete Vectoring. Nur wenn alle Internetanschlüsse im Netzverteiler auf die IP-Technik umgestellt sind, kann die maximale Verbindungsrate über VDSL auf derzeit bis zu 100 Mbit/s hochgestuft werden.

Highspeed per TV-Kabel und Glasfaser

Im Zuge der Modernisierung der Infrastruktur kann über das Kabel TV Netz seit 2005 auch im Internet gesurft werden. Zunächst spielte der Internetzugang im Breitband-Markt keine große Rolle, erfreut sich aber mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit. Das liegt in erster Linie auch daran, dass dank dem DOCSIS 3.0-Standard im Vergleich zu DSL deutlich höhere Downloadraten angeboten werden können - und das zu einem ähnlichen monatlichen Paketpreis. So bieten Vodafone, Unitymedia und Tele Columbus Internetanschlüsse mit maximal 400 Mbit/s an.

Wenn die Internetanbindung per Glasfaser erfolgt, etwa per Fiber to the Home (FTTH), lassen sich sogar noch deutlich höhere Verbindungsraten von 1 Gbit/s und mehr erzielen. Aufgrund des recht kostspieligen Glasfaser-Ausbaus ist dieser Internetanschluss allerdings bislang deutlich eingeschränkt verfügbar.

Die Alternativen: Internet über Sat und LTE

Auch wenn ein DSL-, Kabel Internet- oder Glasfaseranschluss in sehr vielen Haushalten möglich ist, deutschlandweit gibt es gerade im ländlichen Raum noch größere Lücken ohne Breitband-Abdeckung. Hier stehen als Alternativen LTE für Zuhause oder Internet über Satellit bereit. Während für den Verbindungsaufbau bei Ersterem auf das LTE Mobilfunknetz zurückgegriffen wird, geht es bei Letzterem übers All ins Netz. Allerdings spielt der Internetanschluss über Sat oder LTE auf dem Breitbandmarkt nur eine untergeordnete Rolle. Im Sommer 2014 gab es beispielsweise 261.000 Telekom LTE Angebote für Zuhause.

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