Internet schneller machen

Mit diesen 5 Tipps lässt sich das Internet verbessern

Das Internet ist wieder zu langsam? Oft gibt es im eigenen Zuhause Störquellen, die den erhofften Surfspeed beeinträchtigen. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich jedoch das Internet schneller machen. Wir haben 5 Tipps, die helfen können:

von Oliver Feil
Aktualisiert 07.11.2023
Internet schneller machen - Tipps für besseres Internet zuhause
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Internet schneller machen

Internet schneller machen - geht das? Bei Problemen mit der Internet Geschwindigkeit sorgen schon einfache Tipps für stabilere und schnellere Übertragungen:

  • Internetanschluss prüfen
  • WLAN verbessern
  • LAN-Kabel verwenden
  • Surfverhalten optimieren
  • Soft- und Hardware aktuell halten

Wer kennt das nicht? Webseiten laden langsam, das Meeting per Video-Call friert ein und das Bild beim Feierabend-Stream ist alles andere als ideal. Spätestens seit der verstärkten Nutzung von Home-Office, Home-Schooling und zunehmendem Streaming fällt regelmäßig der Satz: "Mein Internet ist langsam". Wir verraten mögliche Ursachen und mit welchen Tricks sich das Internet schneller machen lässt.

1. Internet Anschluss prüfen und Speedtest durchführen

Viele haben in der Regel nicht auf Anhieb im Kopf, wie es um ihren Internet Tarif steht. Daher sollte zunächst ein Blick darauf geworfen werden. Ist der Tarif veraltet, geht oft eine geringe Bandbreite damit einher. Wem beispielsweise 16 Mbit/s oder weniger zur Verfügung stehen, bekommt bei den meisten Anbietern mittlerweile doppelt so viel Bandbreite geboten. Dann lohnt es sich, über ein Tarifupgrade nachzudenken. Denn je größer die Bandbreite, desto geringer ist die Verzögerung (Latenz) beim Übertragen der Daten.

Doch nicht immer liegen die Gründe für langsames Internet beim Anbieter. Bevor es zum Tarifwechsel kommt, sollten zunächst noch die folgende Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um das Internet schneller zu machen.

Internet zu langsam? Speedtest durchführen

Ist der Internet Tarif in Ordnung, stellt sich die Frage, ob auch wirklich ankommt, was der Tarif verspricht. Denn die vertraglich angegebenen "bis zu" Geschwindigkeiten stimmen mit dem realen Surfspeed nicht übereinstimmt. In der Regel liegt die Internetgeschwindigkeit etwas unter der "bis zu"-Marke. Das ist oft äußeren Einflüssen geschuldet und somit normal. Dennoch darf sie auch nicht zu stark von der versprochenen Bandbreite abweichen.

Mit unserem Speedtest lässt sich schnell und einfach überprüfen, ob die Ursache beim Anbieter oder eine Störung im Netz vorliegt. Das ist oft dann der Fall, wenn das Internet plötzlich langsamer wird oder gar keine Internetverbindung mehr zustande kommt. Auch der Speedtest dürfte unter diesen Umständen zu keinem echten Ergebnis kommen. Was Verbraucher bei einer Netzstörung machen und an wen sie sich wenden können, erläutern wir ausführlich auf der Seite Internet Störung.

Internet verbessern? Speedtest hilft

Du vermutest, die langsame Internetverbindung liegt am DSL- oder Kabelnetz? Der kostenlose DSLWEB Speedtest zeigt Dir unverbindlich, wie es um die durchschnittliche Datenrate an Deiner Adresse steht.
Tipp: Für eine möglichst genaue Einschätzung teste mehrmals am Tag.

Speedtest starten

2. Internet verbessern: 3 Tipps für optimiertes WLAN

Fällt der Speedtest zufriedenstellend aus, gibt es verschiedene Wege, um das WLAN zuhause zu optimieren und dadurch das Internet schneller zu machen. Ausführliche Details dazu führen wir auf WLAN verbessern aus. Im folgenden beschränken wir uns auf drei Tipps, die schnell und einfach umzusetzen sind:

Tipp 1: Position des WLAN-Routers

Ein Großteil der Internetgeschwindigkeit steht und fällt mit dem WLAN-Router. Dieser funkt mit einer begrenzten Reichweite und ist anfällig für äußere Störeinflüsse. Wichtig ist deshalb ein guter Standort. Das Gerät sollte auf keinen Fall in der Ecke, hinter Gegenständen, Pflanzen oder Wasser (z.B. Aquarien) positioniert sein, da diese das WLAN-Signal verringern. Auch Geräte, die selbst Signale aussenden, sollten sich nicht unmittelbar neben dem Router befinden. Du kannst Dein Internet schneller machen, wenn der Router idealerweise an einem leicht erhöhten Ort platziert ist.

Tipp 2: WLAN Router Neustart

Der WLAN Router arbeitet rund um die Uhr, sodass Informationen wie auch Hintergrundprozesse zwischengespeichert werden. Das Gerät wird durch die Dauerbelastung mit der Zeit störanfälliger und das Internet erscheint langsamer. Dem lässt sich ganz einfach entgegenwirken, indem dem WLAN Router ab und an ein Neustart verpasst wird. Beim Neustart baut der Router automatisch eine Verbindung zu unterschiedlichen Datenkanälen auf, sodass nun häufig wieder weniger stark frequentierte Kanäle genutzt werden und sich die Internetgeschwindigkeit steigert.

Tipp 3: Wer befindet sich in Deinem WLAN?

Viele Geräte stellen automatisch eine Verbindung zu einem verfügbaren WLAN Netz her. Besonders in dicht besiedelten Gegenden kann schnell der Nachbar bewusst oder unbewusst im eigenen WLAN-Netzwerk landen und so das Internet verlangsamen. Um zu verhindern, dass andere auf Dein WLAN aufspringen, solltest Du unbedingt auf eine passwortgeschützte Internetverbindung achten. In diese können sich Außenstehende nicht einwählen und Du hast keinen blinden Passagier an Bord.

Zudem lassen sich über die Benutzeroberfläche des WLAN-Routers alle im WLAN angemeldeten Geräte anzeigen. Hier lohnt sich regelmäßiges Ausmisten und Geräte aus der Liste zu löschen. Das gilt auch für Geräte, die gerade nicht mit dem WLAN verbunden sind, z.B. das Handy des besten Freundes.

Hotspot-Funktion am Router deaktivieren

Bei manchen Anbietern, kann der Router auch als HotSpot verwendet werden. Das bedeutet, Nutzer, die unterwegs nach kostenlosem WLAN suchen, können sich an verfügbaren Hotspots für mobiles Surfen einwählen. Dein Router arbeitet dann für zwei getrennte Netze gleichzeitig. Je nach Alter des Geräts, kann sich Dein Internet verbessern, wenn der Router nur für dein Heimnetzwerk im Einsatz ist. Unser Tipp: Wer die Hotspot-Funktion an seinem Router nutzt, sollte diese in den Routereinstellungen ausschalten.

3. Internet verbessern: WLAN vs. LAN Kabel

Der WLAN-Router sorgt für ein Funknetzwerk zuhause, mit dem sich Smartphones, Tablets, Laptops und andere WLAN-fähige Geräte drahtlos verbinden. Allerdings ist WLAN auch störanfälliger. Gerade durch eine falsche Platzierung des Routers, dicke Wände etc. geht die gewünschte Reichweite schnell verloren. Eine deutlich stabilere Verbindung dagegen ermöglicht ein LAN-Kabel. Für Geräte, die stationär in Router-Nähe platziert sind, empfiehlt sich daher die Kabellösung. Das WLAN wird entlastet, wodurch sich auch hier das Surfen im Internet verbessert.

Tipp: WLAN-Router, PCs oder Laptops enthalten im Lieferumfang in der Regel ein LAN-Kabel, das bei dauerhafter Nutzung des Geräts für besseres Internet sorgt.

4. "Weniger ist mehr" macht Internet schneller

Auch das eigene Surfverhalten kann die Internetgeschwindigkeit beeinträchtigen. So fällt bei vielen Verbrauchern das tägliche "Surfen im Netz", insbesondere TV-Streaming, auf den Feierabend. Aufgrund dessen sind die Netze am Abend in der Regel stärker belastet und das Internet wird "langsam".

Um die Internetverbindung zu entlasten und dennoch nicht auf das abendliche Programm zu verzichten, lässt sich beispielsweise die Bild-Auflösung beim TV-Streaming herunterschrauben. Bilder in UHD-Qualität sind datenintensiver als lediglich in High Definition. Alternativ stellen viele Streaming Anbieter auch eine Downloadfunktion zur Verfügung, um die Inhalte offline anzusehen. Wer Filme und Serien viel am Tablet oder Handy aufruft, kann diese als Download ohne Störungen genießen.

Geräte reduzieren, Internetgeschwindigkeit steigern

Ganz nach dem Motto "Weniger ist manchmal mehr" lässt sich das Internet schneller machen. Denn oft sind gar nicht alle WLAN-fähigen Geräte wie Handy, Tablet, Receiver, Spielekonsole oder eReader gleichzeitig in Benutzung. Doch auch im Ruhemodus nehmen diese das WLAN im Heimnetzwerk in Beschlag, z.B. durch automatische Updates. Werden unbenutzte Geräte vom Netz genommen, kann sich dadurch die Internetgeschwindigkeit steigern.

5. Internet schneller machen mit der richtigen Hardware

In manchen Fällen kann das Problem für langsames Internet auch an der Hardware direkt liegen. Trotz regelmäßiger Viren-Scans, Cache-Leerungen und Software-Updates können Laptop, PC & Co. irgendwann mit den neuesten Standards nicht mehr mithalten. Daher empfiehlt sich, im Schnitt alle drei bis fünf Jahre auf ein neues Gerät umzusteigen.

Ähnlich verhält es sich mit dem WLAN Router. Auch hier stellt sich die Frage, wie lange dieser schon für das eigene Heimnetzwerk sorgt. Stellt der Internet Anbieter mittlerweile ein neues, leistungsfähigeres Gerät zur Verfügung? Denn gemietete Router lassen sich problemlos gegen ein neues Modell eintauschen. Hinweis: Ein neues Gerät kann mit einem höheren Mietpreis verbunden sein. Wer dagegen einen eigenen WLAN-Router in Gebrauch hat, sollte sich informieren, ob der Hersteller mittlerweile nicht aktuellere Router vertreibt. Beispielsweise bringt der renommierte Hersteller AVM regelmäßig neue Modelle der AVM Fritz!Box für noch besseres WLAN an den Start.

Schnelles Internet durch Anbieterwechsel

Wenn alles nichts hilft, steht die Überlegung im Raum, doch in einen leistungsstärkeren Internet Tarif beim eigenen Anbieter oder gar zu einem anderen Internetanbieter zu wechseln. Nutzer sollten bei einem Wechsel auf einen Neukundenvertrag achten und nicht den alten Vertrag durch ein Tarifupgrade verlängern. Wir empfehlen, den Anbieter zu wechseln, um von möglichen Neukundenvorteilen zu profitieren. Denn in der Regel winken für Neuzugänge Einstiegsrabatte und andere Boni, sodass zum Start direkt gespart werden kann. So kommen Neukunden in den ersten 24 Monate mit einem hochwertigeren Tarif meist günstiger weg, als mit ihrem aktuellen.

Hinweis: Mit welcher Technologie Nutzer ins Internet kommen, ist abhängig vom jeweiligen Netz-Ausbau. Für schnelles Internet empfiehlt sich ein DSL- oder Kabel-Internetanschluss. Falls diese vor Ort nicht verfügbar sind, gibt es mittlerweile auch schnelles Internet per LTE/5G über Mobilfunk.

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