Homespot Alternativen

Das sind die Alternativen von der Telekom, Vodafone, o2 und 1&1

Der Congstar Homespot war das erste Angebot in Deutschland, das unter dem Namen "Homespot" als Internet-Anschluss für Zuhause auf Basis von LTE auf den Markt gekommen ist. Inzwischen gibt es vergleichbare Angebote von Vodafone und o2. Und auch 1&1 bietet ein interessantes Angebot im mobilen WLAN-Segment an. Und auch der Congstar-Mutterkonzern Telekom hat ein mit dem Homespot vergleichbares Angebot im Programm.

Aktualisiert 08.07.2020
Homespot Alternativen - von der Telekom, Vodafone, o2 und 1&1
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Es gibt also durchaus Alternativen zum Homespot von Congstar. Doch was leisten diese konkret und wie schneiden die Angebote im Vergleich zum Congstar Homespot bei Leistung, Preis und Flexibilität ab? Denn immerhin basiert der Congstar Homespot auf dem leistungsstarken LTE-Netz der Telekom. Können da andere Angebote überhaupt mithalten. Wir haben uns alle zurzeit verfügbaren Alternativen angesehen und nachfolgend unter den genannten Aspekten mit dem "Original" verglichen.

1. Homespot Alternative: der o2 Homespot

Ja richtig gehört, auch o2 nennt seine LTE-basierte Lösung für Zuhause "Homespot". Der o2 Homespot nutzt das LTE-Netz von Telefónica. Dieses kann bei der Verfügbarkeit bei weitem nicht mit dem Netz der Telekom mithalten, das ist ein eindeutiger Minuspunkt. Im Gegensatz zum Congstar Homespot, der Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s ermöglicht, leistet der o2 Homespot jedoch bis zu 225 Mbit/s, erreicht in der Spitze also mehr als die 5-fache Geschwindigkeit. Allerdings ist diese maximale Verbindungsrate im o2 Netz nur eingeschränkt verfügbar.

Aktuell wird der o2 Homespot mit den Tarifen o2 my Data Spot Flex 10 GB, o2 my Data Spot 100 GB sowie o2 my Data Spot Unlimited angeboten. Beim Congstar Homespot stehen 30 GB, 125 GB und 250 GB zur Auswahl - also etwas andere Datenvolumen. Soll der Homespot als Alternative zu einem Festnetz-Internetanschluss dienen, dann kommt das Flex-Angebot nicht in Frage.

Den Congstar Homespot gibt es mit 24 Monaten Vertragslaufzeit und auf Wunsch auch als Congstar Homespot Flex in einer monatlich kündbaren Variante. Den o2 Homespot gibt es in Kombination mit o2 my Data Spot Flex als Prepaid-Angebot. Hier wird somit nur bezahlt, wenn der o2 Homespot auch tatsächlich zum Einsatz kommt.

Bleibt noch ein letzter wichtiger Unterschied zu erwähnen: Der Congstar Homespot funktioniert nur an einer fest vorgegebenen Adresse. o2 hingegen ermöglicht die Nutzung seines Homespots an zwei Adressen. Alles in allem kann der o2 Homespot also als echte Alternative gegenüber dem Congstar Homespot bestehen.

Weitere Informationen zum o2 Homespot

2. Homespot Alternative: der Vodafone GigaCube

Der GigaCube von Vodafone ist eine ernst zu nehmende Alternative zum Congstar Homespot. Er sticht ihn nämlich gleich in mehrfacher Hinsicht aus: Statt der maximalen 100 GB Datenvolumen glänzt der GigaCube mit bis zu 250 GB als GigaCube Max - das macht ihn zu einer echten Alternative zum klassischen Festnetz-Internetanschluss. Daneben gibt es den GigaCube ohne "Max" aber auch mit 125 GB. Und wer unlimited Daten haben möchte, wird auch beim GigaCube Pro fündig.

Und auch bei der Geschwindigkeit muss sich der Congstar Homespot warm anziehen: Vodafone bietet beim GigaCube eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im hauseigenen LTE-Netz an. Und das braucht sich bei Verfügbarkeit und Leistung nicht vor dem LTE-Netz der Telekom zu verstecken.

Vodafone bietet seine Homespot Alternative mit 50 GB als Flex-Tarif an. Vorteil gegenüber dem Congstar Homespot Flex Tarifen: Man bezahlt beim GigaCube Flex tatsächlich nur dann, wenn man ihn auch nutzt (er also eingeschaltet bzw. eingesteckt ist). Wird der GigaCube Flex in einem Vertragsmonat nicht genutzt, dann bucht Vodafone die Grundgebühr für diesen Monat einfach nicht ab. Er kann also beliebig flexibel genutzt werden. Bei Congstar hingegen muss man den Flex-Tarif pausieren oder kündigen, wenn man ihn nicht mehr braucht. Ein echter Vorteil bei Vodafone!

Zudem kann der Vodafone GigaCube deutschlandweit an jeder Steckdose betrieben werden (Mobilfunkempfang vorausgesetzt). Der Congstar Homespot ist hingegen wie bereits erwähnt an eine feste Adresse gebunden. Unterm Strich betrachtet schlägt der Vodafone GigaCube den Congstar Homespot also in vielerlei Hinsicht und kann als echter Festnetz-Ersatz dienen.

Weitere Informationen zum Vodafone GigaCube

3. Homespot Alternative: das WLAN zum Mitnehmen von 1&1

Von 1&1 ist bisher noch keine echte Homespot Alternative auf dem Markt. Allerdings bietet auch 1&1 eine Kombination aus mobilem WLAN-Router und Datentarifen unter der Bezeichnung "WLAN zum Mitnehmen" an:

Der entsprechende Tarif mit dem Namen 1&1 Daten Flat ist mit einem Datenvolumen von 3 GB (S), 10 GB (M), 15 GB (L) und 20 GB (XL) erhältlich und nutzt das o2 Netz. Die 1&1 Daten Flat kann also mit den 125 oder 250 GB des Congstar Homespots bei weitem nicht mithalten.

Bei der Geschwindigkeit hingegen trumpft 1&1 gegenüber Congstar auf: ab dem M-Tarif gibt es bis zu 225 Mbit/s. Allerdings sieht das nur auf dem Papier besser aus, denn das o2 Netz kann bei Verfügbarkeit und Leistung bei weitem nicht mit dem Telekom Netz (das beim Congstar Homespot zum Einsatz kommt) mithalten. Wie der Name schon sagt, darf das 1&1 WLAN zum Mitnehmen deutschlandweit mitgenommen werden. Das ist wiederum ein deutlicher Vorteil zum Congstar Homespot.

Das 1&1 WLAN zum Mitnehmen ist in Summe keine echte Alternative zum Congstar Homespot. Dafür ist das 1&1 Angebot aber auch nicht gedacht. Es soll eher eine praktische Ergänzung zum WLAN Zuhause darstellen, die man ganz bequem in die Tasche stecken und überall hin mitnehmen kann.

Weitere Informationen zum 1&1 WLAN zum Mitnehmen

4. Homespot Alternative: Telekom Speedbox

Auch die Telekom selbst - Mutterkonzern von Congstar - bietet eine Homespot Alternative an. Sie heißt Speedbox und bietet Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s. Das ist in der 6x so schnell wie beim Congstar Homespot (nur bis zu 50 Mbit/s).

Bei Datenvolumen allerdings hinkt der Mutterkonzern seiner Tochter Congstar deutlich hinterher: bei der Telekom stehen maximal 100 GB bereit. Wir erinnern uns: Bei Congstar sind es 30 GB, 125 GB und 250 GB.

Beide Angebote sind nur an einem festen Standort nutzbar. Hier herrscht also unentschieden. Und auch bei der Telekom kann ein Flex-Angebot beauftragt werden, hier lassen sich dann ganz flexibel 100 GB Datenpässe einzeln kaufen.

Unter Strich kann die Telekom Speedbox nicht mit dem Congstar Homespot mithalten. Zwar liegt der maximale Surfspeed bei der Telekom höher, Congstar punktet aber mit günstigeren Preisen, mehr Tarifauswahl und einem höheren Datenvolumen.

Weitere Informationen zu Telekom Speedbox

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