Hausen bei Sky
Sky Original: Hochhaus-Horror aus Deutschland
Für sein neues Sky Original begibt sich der Pay-TV Anbieter in düstere Gruselgefilde. Mit einer hochkarätigen Besetzung, gespenstischen Szenerie und doppelbödigen Story hat die Serie das Potenzial zum Horror-Hit. Selbst die Kritiker gruselt's - und zwar im äußerst positiven Sinne.
Update vom 13.12.: Sky hat Hausen aus seinem Programm genommen, das Format ist nicht mehr verfügbar. Über Sky Go, Sky Q und WOW kann die Serie nicht mehr abgerufen werden.

Dass moderne Event-Serien auch in Deutschland entstehen können, hat Sky unter anderem bereits mit Babylon Berlin und Das Boot bewiesen. Typisch deutsch, möchte man sagen, konnten sich diese beiden allerdings auch ein Stück weit auf ihren historischen Hintergrund verlassen. Prestigeträchtige Dramen irgendwo zwischen, in oder um die beiden Weltkriege, dass geht schließlich immer.
Mit Hausen wagt sich Sky nun nicht nur in die Gegenwart, sondern vor allem auch mittenrein ins Genre. Laut Eigenbeschreibung will das neue Sky Original Horror-Elemente, Mystery, Drama und dunkles Märchen vereinen. Schon der Trailer zeigt aber, dass Sky da keineswegs zimperlich vorgeht - Grauen und Grusel werden großgeschrieben.
Hausen: Verkörperter Verfall und siechende Seelen
Ob Jaschek (Charly Hübner) sich seinen neuen Hausmeister-Posten so vorgestellt hat? Der Job zieht den Wittwer und seinen Sohn Juri (Tristan Göbel) in einen zutiefst maroden Plattenbau, der ein unheilvolles Eigenleben zu führen scheint. Fast so, wie sich der allgegenwärtige Rost und Schimmel über das Gebäude ausbreitet, hat sich über die Bewohnerschaft eine seltsame Teilnahmslosigkeit gelegt. Selbst als ein Baby spurlos in dem Betonkomplex verschwindet, lässt das die Menschen zunächst kalt.
Ist es ihre brutalistische Behausung selbst, die ihnen die Lebensenergie raubt? Was hat es mit der öligen schwarzen Brühe auf sich, die überall aus dem Gemäuer tritt? Und. was. lauert. hinter. den. Wänden?

Plattenbau statt Spukschloss
Das unheimliche Haus ist einer der ältesten Standards des Grusel-Genres. Dass Hausen das typische gediegene Grusel-Anwesen durch einen 18-stöckigen sozialistischen Plattenbau eintauscht, gibt dem Ganzen schon einmal einen recht unverbrauchten Anstrich (auch wenn beispielsweise der Candyman seinerzeit bereits ein ähnliches Jagdrevier hatte).
Als Drehort diente übrigens tatsächlich ein stillgelegtes DDR-Regierungskrankenhaus am Rande Berlins. Schaurige Anekdote dazu: Direkt nach Abschluss der Dreharbeiten gaben auch am echten Gebäudekomplex die altersschwachen Rohre nach und fluteten die detailverliebt hergerichteten Sets.
Medienmacher betonen ja gerne einmal, dass in ihrer aktuellen Geschichte eigentlich die Umgebung die wahre Hauptfigur sei. Für Hausen gilt das nun auf jeden Fall - und da dem Bau ja offenbar ein dunkles Herz innewohnt, vielleicht sogar wortwörtlich...
Komplette Staffel über Sky Q und Sky Ticket abrufbar
Die erste lineare Ausstrahlung von Hausen findet ab dem 29. Oktober 2020 auf Sky Atlantic HD statt. Hier gibt es dann bis Halloween jeden Tag um 20:15 Uhr eine neue Doppelfolge zu sehen. Wer sich lieber auf einen Rutsch das gesamte Grausen geben möchte, der findet Hausen aber auch vom Starttag weg komplett im Abruf-Archiv von Sky Q und für Nicht-Abonnenten bei Sky Ticket.
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