WLAN-Hotspots: Nur geringe Nutzung von Geschäftsreisenden

Nach einer aktuellen Studie der Marktforschungsfirma Gartner gaben nur 25 % der Geschäftsreisenden in den USA an, schon mal einen WLAN-Hotspot genutzt zu haben während es in Großbritannien sogar nur 17 % sind.
Der Grund für die Zurückhaltung ist laut der Studie keine fehlende technische Kompetenz sondern es sei eher der Bildungsgrad, die soziale Stellung und besonders der Preis ausschlaggebend.
Für einen WLAN-Hotspot müssen in Europa sechs bis sieben Euro pro Stunde gezahlt werden aber die steigende Konkurrenz unter den Anbietern sorge dafür, dass die Kosten sinken und sich daher die Ausgaben lohnen.
Die Internet-Verbindungen sind zur Zeit für eine kleine Anzahl von Geschäftsreisenden interessant während für die Mehrheit eher der Reisekomfort, geringere Gewichts-Begrenzungen beim Gepäck und verbessertes Entertainment eine wichtigere Rolle spielt als ein WLAN-Hotspot.
Von den Geschäftsreisenden gaben 78 % der US-Amerikaner und 75 % der Briten an, dass es erfreulich ist während eines Fluges nicht erreichbar zu sein.
Im Gegenzug meinten nur 30 % dass sie am Boden auch keinen WLAN-Zugang benötigen. Die Marktforschungsfirma Gartner hat allerdings betont, dass WLAN-Zugänge in Flugzeugen und Zügen künftig bezüglich des Konkurrenz-kampfes zwischen den Flug-, und Bahnfirmen zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal werde.
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