Wettbewerbsschutz des geplanten Breitband-Glasfasernetzes unter Beschuss

Die Konkurrenten der Deutschen Telekom AG nehmen den Wettbewerbsschutz für das geplante 50 Megabit schnelle Breitband-Glasfasernetz welches bis zum Jahre 2007 in fünfzig Großstädten aufgebaut werden soll scharf unter Beschuss und befürchten ein neues Monopol des ehemaligen Staatskonzerns.
Nach Ansicht der Branchenverbandes VATM haben die Anbieter in den letzten fünf Jahren rund 10 Milliarden Euro in den Aufbau eines Breitbandnetzes investiert aber durch den Wettbewerbsschutz seien weitere Investitionen bedroht.
Der VATM-Chef Jürgen Grützner bezeichnete den im Koalitionsvertrag festgelegten Investitionsschutz als einen Fehlstart der neuen schwarz-roten Regierung.
Der Bonner Konzern hatte damit gedroht das geplante Glasfasernetz nicht aufzubauen sollte es nicht von der Regulierung ausgenommen werden.
Durch den Aufbau des Glasfasernetzes sollen laut der Deutschen Telekom AG rund 5.000 neue Jobs entstehen was die angekündigten 32.000 Entlassungen teilweise abfedert.
"Dazu sind die durch entsprechende Investitionen entstehenden neuen Märkte für einen gewissen Zeitraum von Regulierungseingriffen freizustellen, um für den Investor die notwendige Planungssicherheit herzustellen.", heißt es im Koalitionsvertrag bezüglich der Ausnahme-Regelung für das geplante Breitband-Glasfasernetz des Bonner Ex-Monopolisten.
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