VDSL: Hansenet wartet auf Deutsche Telekom AG

Der Hamburger Provider Hansenet wartet auf eine Genehmigung der Deutsche Telekom AG die leeren Rohre für die VDSL-Leitungen nutzen zu können. In Hamburg will Hansenet ein VDSL-Glasfasernetz aufbauen und erhielt davon bereits grünes Licht von der Stadt.
"Wenn wir die Straße aufgraben und eigene Rohre legen müssen, kostet uns das Verlegen der Glasfaserkabel etwa 20mal mehr, als wenn wir die vorhandenen Rohre aus Monopolzeiten der Post nutzen", sagte Harald Rösch der Chef von Hansenet in Bezug auf die noch ausbleibende Genehmigung des Bonner Ex-Monopolisten.
Die Breitband-Glasfasertechnologie VDSL wird sich laut Hansenet mittelfristig durchsetzen wofür Hansenet aber näher zum Kunden kommen muss. Im Mai diesen Jahres möchte Hansenet in Hamburg mit seiner Marke Alice ein Triple Play Komplettangebot starten.
Nach Angaben von Harald Rösch werden täglich 1.500 neue Kunden gewonnen und zählt mit Stand Ende des Jahres 2005 rund 576.000 Kunden.
Schon 43 Städte sind an das DSL-Netz von Hansenet angeschlossen und bundesweit hat der Provider laut eigenen Angaben bei DSL bundesweit einen Marktanteil von sechs Prozent und zusammen nutzen 1,5 Prozent aller deutschen Haushalte bereits die Angebote des Hamburger Unternehmens.
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