USA: T-Mobile ersteigert 120 UMTS-Lizenzen

Die US-Mobilfunktochter T-Mobile USA der Deutschen Telekom AG hat 120 UMTS-Lizenzen für 4,2 Milliarden US-Dollar ersteigert und wird damit sein bestehendes Netz ausbauen, berichtete das Handelsblatt heute.
Bei der Auktion versteigerte die Behörde Federal Communications Commission (FCC) rund 1087 von 1122 Mobilfunklizenzen und nahm dabei 13,9 Milliarden US-Dollar ein. Die Lizenzen dienen den Unternehmen als Basis um Breitbandzugänge per Mobilfunk wie UMTS anbieten zu können.
Die Kabelnetzbetreiber Comcast und Time Warner ersteigerten 137 Mobilfunklizenzen für 2,4 Milliarden US-Dollar und der Mobilfunkanbieter Cingular Wireless erhielt 48 Lizenzen. Die US-Regierung hatte mit 15 Milliarden US-Dollar Einnahmen aus der Versteigerung der Lizenzen gerechnet.
In Deutschland steht UMTS mittlerweile bundesweit zur Verfügung allerdings sind ländliche Regionen mit UMTS-Netzen unterversorgt. Die Provider haben ihre UMTS-Netze zum Teil bereits mit HSDPA aufgerüstet wodurch die Bandbreite von 384 Kilobit auf bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde steigt.
Vor sechs Jahren im Sommer 2000 wurden UMTS-Lizenzen in Deutschland für etwa 50 Milliarden Euro an Mobilfunkprovider versteigert die damit ihre UMTS-Netze aufbauten.
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