USA: T-Mobile bietet um UMTS-Lizenzen

Die Mobilfunktochter T-Mobile USA der Deutsche Telekom AG wird an der Mittwoch startenden Lizenzauktion um 1.122 Lizenzen teilnehmen die sich auch für UMTS nutzen lassen mitsteigern. Damit will das Unternehmen seine Stellung bei UMTS verbessern, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag.
Die Lizenzen werden von der Federal Communications Commission (FCC) versteigert und Experten rechnen dabei mit Einnahmen die bei acht bis fünfzehn Milliarden Euro liegen könnten. Dabei stehen Lizenzen für hunderte Städte, einzelne Regionen und Großstädte zur Auktion.
Eine Anzahlung von 583 Millionen US-Dollar hat T-Mobile USA bereits geleistet und dies sind 83 Millionen Euro mehr als der Marktführer Cingular. Eine Verzögerung kann sich T-Mobile USA bei UMTS nicht leisten denn dort ist das Unternehmen im Vergleich zu Cingular, Verizon und Sprint eher schlecht aufgestellt.
Die Analysten rechnen damit dass T-Mobile USA rund drei bis fünf Milliarden US-Dollar für die Lizenzen investieren wird. Beim Netzausbau erwarten die Analysten eine Milliarde US-Dollar welche die Mobilfunktochter der Deutsche Telekom AG eventuell zu investieren hat.
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