USA: Cafes unterbinden Internet-Nutzung per WLAN teilweise

Nach einem aktuellen Bericht der New York Times unterbinden in den USA einige der mittlerweile 8.500 Cafes, welche Internet-Zugang per WLAN anbieten nun teilweise diesen Zugang, weil Besucher nur im Netz surfen statt etwas zu bestellen.
Laut der New York Times würden Notebook-Besitzer teilweise stundenlang im Netz surfen, nur weniges bestellen, viel Platz beanspruchen und für eine miese Stimmung sorgen.
Das Vicrola-Cafe in Seattle beispielsweise will den angebotenen WLAN-Zugang nur an einigen Wochentagen anbieten. Der Geschäftsführer des Cafes, Jen Strongin berichtete dass Besucher stellenweise bis zu acht Stunden vor dem Bildschirm saßen und währenddessen nur einen Kaffee bestellt hätten.
An der Universität Berkeley erstellte Sean Savage eine entsprechende Studie und sagte diesbezüglich, dass es besonders auf die Cafes und ihre Atmosphäre ankomme.
Während in Cafes mit nüchterner Atmosphäre gearbeitet wird, verleiten gemütliche Häuser eher dazu, sich zu unterhalten.
In den USA gibt es mit Stand Dezember letzten Jahres rund 19.000 WLAN-Hotspots während Deutschland 6.000 zählt.
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