T-Mobile: UMTS-Lizenzen sollen an Betreiber vergeben werden

Der Chef des Mobilfunkunternehmens T-Mobile welches zum Bonner Konzern Deutsche Telekom AG gehört findet eine Auktion der UMTS-Lizenzen wirtschaftlich unsinnig und fordert stattdessen eine Vergabe an etablierte Betreiber, berichtete die Wirtschaftswoche am heutigen Dienstag.
"Wir halten eine Auktion für ökonomisch unsinnig, denn potenzielle neue Spieler müssten Milliarden von Euro in den Aufbau eines neuen Netzes investieren", sagte T-Mobile Chef Hamid Akhavan gegenüber der Zeitung "Die Welt" und nach seiner Einschätzung brauchen die deutschen Mobilfunkfirmen die weiteren UMTS-Frequenzen um die bereits existierenden Frequenzbänder erweitern zu können.
Nach Ansicht des T-Mobile Chefs spricht gegen eine Versteigerung auch dass Unternehmen welche noch keine UMTS-Lizenz haben, den Preis in die Höhe jagen könnten und warnt vor damit verbundenen steigenden Mobilfunkpreisen. Sollte die Bundesnetzagentur tatsächlich eine UMTS-Auktion starten wäre die Zahlungsbereitschaft des Mobilfunkkonzerns laut dem Konzernchef begrenzt.
Vor etwa sieben Jahren im Sommer 2000 hatte die Bundesnetzagentur für 50 Milliarden Euro sechs UMTS-Lizenzen versteigert und führte zu einer erheblichen finanziellen Belastung der Telekommunikationsfirmen. Nun ist geplant eine zweite UMTS-Auktion zu starten wo UMTS-Lizenzen versteigert werden sollen.
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