T-Com fordert Subventionen für DSL-Ausbau

Die Festnetztochter T-Com der Deutsche Telekom AG fordert dass in bestimmten Fällen die Gemeinden und Kommunen den Ausbau des DSL-Netzes mitfinanzieren also subventionieren. Schon seit Februar bietet das Unternehmen dafür einen speziellen Kooperationsvertrag für Gemeinden an, wo sich der Anschluss ans DSL-Netz aus wirtschaftlichen Gründen nicht lohnt, berichtet die Wirtschaftswoche.
Diese Forderung stößt beim Verband VATM auf scharfe Kritik , er sieht dies als Wettbewerbsverzerrung an.
Die Kosten für einen Netzausbau steigen bei zunehmender Entfernung von einer Vermittlungsstelle.
Laut T-Com Sprecher Frank Domagalla könnten sich die Gemeinden in unterschiedlicher Weise am DSL-Ausbau beteiligen. Beispielsweise könnten sie die Kabel-Verlegung oder Erdaushubarbeiten in Eigenleistung übernehmen.
Der Chef der T-Com Walter Raizner hofft über diesen Weg zwei Millionen Haushalte und Firmen in ländlichen Regionen fürs DSL-Netz zu gewinnen.
Die Vereinbarung zwischen T-Com und Gemeinde könnte auch so aussehen, dass die Gemeinden selbst Kunden werben und dadurch ihr Kostenanteil bis auf Null reduzieren können.
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