Studie: Weniger als 5 % der Breitband-User nutzen bis 2010 Wimax

Nach einer aktuellen Studie der US-Marktforschungsfirma iSuppli werden im Jahre 2010 weniger als 5 % der Breitband-Surfer die drahtlose Breitband-Technologie Wimax für eine Reise durch das World Wide Web benutzen, heißt es in einer heutigen Pressemitteilung der Marktforscher.
"Gerade weil WiMax dem harten Wettbewerb durch die etablierte Konkurrenz ausgesetzt ist, wird sich sein Gebrauch in den kommenden Jahren auf Breitbandzugänge in unterversorgten Gebieten der Industrienationen und als zusätzliche Technologie für Mobilfunk und öffentliche WLAN-Hotspots beschränken", meint Jagdish Rebello welcher Analyst bei iSuppli ist.
Als Hauptgrund für den geringen Nutzungsgrad bei Wimax sehen die Autoren der Studie dass die Marktbereiche auf die Wimax ziele schon jetzt von anderen drahtlosen oder Festnetz-Technologien besetzt sind.
Daher müsse sich die neue Breitband-Funktechnologie gegen die bereits etablierte Technologien durchsetzen.
Die Analysten schreiben aber in ihrer Studie dass das mobile Breitband sich langfristig zum bedeutendsten Markt für Wimax entwickeln werde.
Die Studie sieht in der ebenfalls drahtlosen Breitband-Technologie WLAN innerhalb der nächsten Jahre mehr Potenzial als bei Wimax.
In Deutschland setzen Alternativ-Provider wie die Deutsche Breitband Dienste GmbH (DBD) aus Heidelberg aber auch einige Bürger-Intiativen die Breitband-Funktechnologie Wimax zum Aufbau von Breitbandnetzen dort ein wo es keine DSL-Anschlüsse gibt.
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