Studie: Gewinne der Datendienstleister sollten durch UMTS steigen

DSLWEB News | , 12:16 Uhr

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Dass in London ansässige Marktforschungsunternehmen Shosteck Group zeigt in einer Studie wie mithilfe der UMTS-Technologie die Gewinne von Datendiensten erhöht werden können.

In der Studie befasst sich das Londoner Marktforschungsunternehmen mit den Gewinnmöglichkeiten der Netzbetreiber.

Nach den Marktforschern werden die Kosten für die Betreiber von Datendiensten durch UMTS gesenkt und die Ersparnis an den Kunden weitergegeben, welches mehr Datenverkehr über die Netze nach sich ziehen wird.

Zwei Punkte würden dazu führen dass höhere Gewinne bei den Datendiensten ermöglicht werden.

Im ersten Punkt senke UMTS die Datentransferkosten, welche direkt an die Endverbraucher weitergegeben werden können. Beim zweiten Punkt würde eine Optimierung der Dienste erfolgen und zwar durch schnellere Zustellung, höhere Bildauflösungen und eine bessere Qualität.

"Datendienste, die eine schlechte Performance aufweisen, werden von den Nutzern nicht angenommen", so Shosteck weiter. Unterstellt, dass der Datenverkehr exponentiell zunehmen wird, könnte der "Preis pro Byte 3,5 bis 5,2fach unter den von GPRS sinken?, teilte der Vorsitzende der Shosteck Group, Dr. Herrshel Shosteck in der Studie mit.

Einen hohen Nutzen für den Kunden, eine gute Performance und wenig übertragungskosten seien die Merkmale für die gewinnträchtigsten Datendienste allerdings wird dabei in der Studie darauf hingewiesen dass die Videotelefonie quasi eine schlechte Profitabilität für die Datendienste verspricht.

Zwar sei diese Technologie ein Hoffnungsträger und wird auch von einigen Netzanbietern bereits angeboten aber Jane Zweig, CEO der Shosteck Group glaube nicht dass in naher Zukunft dieser Dienst Gewinne generieren könnte.

Die Videotelefonie würde derzeit zwar extrem gepusht jedoch sprechen drei Punkte gegen gute Gewinnmöglichkeiten und zwar technologische Unreife, unzureichende Netzabdeckung und zu hohe Preise.

Erst im Jahre 2006 werde die Videotelefonie diese Defizite ausgleichen weil dann die UMTS-Technik ausgereift sei, erhofft sich Jane Zweig.

Mehr Gewinnträchtigkeit könnten Multimedia-Dienste für die Datendienste gegenüber Videotelefonie bedeuten. Als Beispiel nannte CEO Zweig das Videostreaming, welches die oben genannten Punkte erfüllen könne.

"In der nahen Zukunft dürften vor allen Dingen die Betreiber Profite erwirtschaften, die sich zunächst auf simplere und kostengünstigere Dienste konzentrieren. Erst wenn die Endgeräte und Netzwerke ausgereifter sind, werden die Betreiber auch mit komplexeren Diensten Profite erwirtschaften können", gab Dr. Herrshel Shosteck in der Studie bekannt.


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