SPD begrüßt Vergabepläne der Wimax-Frequenzen

Der Dresdner Wirtschafts-, und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) begrüßt die Zustimmung des Beirats der Bundesnetzagentur zu den Vergabeplänen der Wimax-Frequenzen. Damit könnten ländliche Regionen in den Genuss eines Breitbandnetzes kommen.
"Damit ist der Weg frei für eine schnelle Versteigerung. Unternehmen und Bürger in dünn besiedelten Gebieten, die bislang nicht mit DSL versorgt sind, warten darauf, dass die Telekommunikationsunternehmen mit dem Netzaufbau beginnen können. Aber auch für Flächen mit Glasfaseranschlüssen kann WIMAX eine Alternative sein", sagte Thomas Jurk.
Die Breitbandfunktechnologie Wimax ist eine Alternative zu DSL und erreicht eine Bandbreite von bis zu 50 Megabit pro Sekunde mit fünfzig Kilometern Reichweite. Weil keine Erdarbeiten wie bei DSL getätigt werden müssen sind die Aufbaukosten eines Wimax-Breitbandnetzes deutlich niedriger.
Das gesamte Bundesgebiet hat die Bundesnetzagentur bei der Versteigerung der Wimax-Frequenzen in 28 Regionen aufgeteilt. Die Versteigerung soll noch im Dezember 2006 starten und alle Firmen die eine Wimax-Frequenz ersteigern sind dazu verpflichtet 25 Prozent der Gemeinde bis zum Jahre 2011 mit einem Breitbandnetz zu versorgen.
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