Siemens baut UMTS-Netz in Estland auf

Die Netzwerktochter Siemens Communications des Konzerns Siemens AG erhielt von Tele2 Eesti, dem größten Alternativ-Anbieter in Estland, den Auftrag dort ein UMTS-Netz aufzubauen. Was der Aufbau des UMTS-Netzes kosten wird ist nicht bekannt.
"Erst vor wenigen Monaten haben wir mit der Lieferung und Installation eines kompletten 3G-Netzes für Tele2 in Lettland begonnen. Es freut uns, dass nun auch Estland gemeinsam mit uns in Richtung 3G geht und wir auch dort die Basis für zukünftige breitbandige Datendienste, wie Musik-Downloads auf das Handy, schaffen können", sagte Christoph Caselitz, der Leiter des Bereichs Mobile Networks bei Siemens Communications.
Zum Aufbau des UMTS-Netzes liefert Siemens seine Funk-, und Vermittlungsanlagen an die Tele2 Eesti AS und rüstet existierende Leitungen für UMTS auf. Erst vor wenigen Wochen bekam Siemens Communications von der Mobilfunkfirma PT Hutchison CP den Auftrag in Indonesien ein GSM/UMTS-Netz aufzubauen.
In Deutschland wurden UMTS-Lizenzen vor gut sechs Jahren für hundert Milliarden DM also rund fünfzig Milliarden Euro an verschiedene Mobilfunkfirmen versteigert. Mittlerweile ist UMTS bundesweit verfügbar allerdings nur überwiegend in Ballungszentren wie Berlin oder Köln.
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