Regulierungsfreiheit bei VDSL unerwünscht

Die EU-Kommission hat sich gegen eine zeitweise Regulierungsfreiheit des VDSL-Netzes der Deutsche Telekom AG ausgesprochen und will an der öffnung für die Wettbewerber festhalten.
Vor wenigen Tagen hatte die EU-Kommission dem Regulierungsvorschlag der Bundesnetzagentur grünes Licht erteilt und dieser sieht vor dass die Deutsche Telekom AG alle ihre Breitbandnetze unabhängig von der eingesetzten DSL-Technologie für die Wettbewerber öffnen muss wodurch ein Bitstromzugang entsteht.
Der Bonner Konzern welcher mit über 60 Prozent Marktanteil nach wie vor das dominierende Unternehmen auf dem deutschen DSL-Markt ist zeigt sich von der Entscheidung der EU-Kommission das VDSL-Netz für den Wettbewerb öffnen zu lassen enttäuscht.
Wenn die Politik dem VDSL-Netz der Deutsche Telekom AG nun doch einen zeitweisen Wettbewerbsschutz gibt so könnte es zu einem rechtlichen Streit mit der Europäischen Union kommen.
Der Konzern will nur weitere vierzig Großstädte mit VDSL versorgen und damit zusammen drei Milliarden Euro investieren wenn die Politik einen zeitlich begrenzten Wettbewerbsschutz gibt.
Das VDSL-Netz der Deutsche Telekom AG steht zur Zeit in zehn Großstädten zur Verfügung und wird aktuell wegen technischer Schwierigkeiten nur mit einer Bandbreite von 25 statt 50 Megabit pro Sekunde gefahren.
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