RegTP plant den Verkauf von neuen UMTS-Frequenzen

Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation & Post (RegTP) will einem heutigen Bericht der Zeitung „Die Welt“ zufolge neue UMTS-Frequenzen verkaufen.
Laut dem RegTP-Chef Matthias Kurth sollen die Provider E-Plus, T-Mobile, Vodafone, und O2 die ungenutzten UMTS-Frequenzen der Firmen Quam und Mobilcom bekommen.
"Eine Versteigerung ist nur dann angezeigt, wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist", sagte Matthias Kurth gegenüber der Zeitung. Vor fünf Jahren im Sommer 2000 ersteigerten die Netzbetreiber die UMTS-Lizenzen für jeweils 8,4 Milliarden Euro.
"Ich halte es aber auch für vorstellbar, dass die Frequenzblöcke ohne Auktion zu einem angemessenen Preis an die Netzbetreiber vergeben werden könnten", so Matthias Kurth weiter.
Laut der Zeitung will die RegTP an E-Plus und O2 zudem Frequenzen des GSM-Erweiterungsbandes vergeben wodurch die flächenmäßige Abdeckung eine Verbesserung erfahren soll.
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