RegTP-Beirat zeigt sich nach Bericht der T-Com zu Breitband besorgt

Der Beirat der Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation & Post (RegTP) zeigt sich über den Bericht der T-Com in Bezug auf Breitband besorgt. Denn Deutschland liegt im internationalen Vergleich bei der Breitband-Durchdringung nicht an der Spitze, heißt es in einer Pressemitteilung der RegTP laut Portel.
Laut dem Bericht der T-Com konnte die DSL-Verfügbarkeit bei den Festnetz-Kunden um 1 % von 90 % auf 91 % gesteigert werden. Dafür hatte die Festnetztochter rund 230 Millionen Euro ins T-DSL-Netz investiert.
Im Zuge des Ausbauprogramms wurden 350 neue Anschlussbereiche mit rund 380.000 Kunden erschlossen.
Die DSL-Technologie stand mit Ende letzten Jahres in 6687 der 7904 Anschlussbereiche zur Verfügung.
Um die restlichen 9 % durch DSL-Anschlüsse zu erschließen, ist laut der Deutsche Telekom AG der gleiche Investitionsaufwand nötig, wie für die bisher erschlossenen 91 % in Deutschland.
Der RegTP-Beirat meint, es müsse das gemeinsame Ziel von Bund und Ländern sein, das Land zu einem führenden Standort für Breitband-Internetanschlüsse und der entsprechenden Dienste zu machen.
Als einen Grund für die bestehenden Versorgungslücken sieht der Beirat die Glasfasergebiete, wo Glasfasern statt Kupferleitungen verlegt wurden.
Die Telekommunikationswirtschaft soll nach Ansicht des RegTP-Beirats geeignete Konzepte entwickeln, die Breitband per Glasfaser ermöglichen.
Der Beirat ruft alle TK-Unternehmen dazu auf, neben DSL auch im verstärkten Maße alternative Breitband-Technologien zu berücksichtigen. Besonders die Kabelnetze stellen laut dem Beirat ein ungenutztes Potential dar.
Von großer Bedeutung sind nach Angaben des Beirats auch geeignete Rahmenbedingungen, welche alternative Funktechnologien wie etwa Wimax oder Portable DSL betreffen.
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