Optisches passives Zugangsnetz erreicht 10 Gigabit Bandbreite

Nach einem aktuellen Bericht des Magazins Sat+Kabel erreichte eine Forschergruppe des Technologiekonzerns Siemens AG mit einem passiven optischen Zugangsnetz im Rahmen eines durch die Europäische Union (EU) geförderten Forschungsprojekts eine Bandbreite von beachtlichen 10 Gigabit pro Sekunde. Die Daten konnten dabei fehlerfrei übertragen werden.
Die Bandbreite ist damit laut Konzernangaben viermal höher als es bisher möglich war und die Entfernung zwischen Netzknoten und Teilnehmer konnte auf 100 Kilometer erhöht werden. Die positiven Forschungsergebnisse zeigen laut der Siemens AG dass die nächste Generation der Teilnehmeranschlusstechnik in Reichweite liegt und die Leistungsfähigkeit optischer Netze steigern könnte und günstiger im Preis ist.
Die heutigen passiven optischen Netze haben eine Bandbreite von 2,5 Megabit und 1,2 Megabit im Down-, bzw. Upstream und Teilnehmer können daran in bis zu 20 Kilometern Entfernung angeschlossen werden.
Die Teilnehmerzahl ist derzeit pro Netzknoten auf 64 Teilnehmer begrenzt aber soll mit Einsatz der neuen passiven optischen Technik auf 512 Anschlüsse gesteigert werden. Die Breitbandtechnologie DSL ist derzeit am stärksten verbreitet und erreicht Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde allerdings können diese hohe Surfgeschwindigkeit nur Anwender nutzen die in einer Großstadt wohnen. Die Bandbreite der DSL-Anschlüsse in ländlichen Regionen liegt bei nur 1 bis 2 Megabit pro Sekunde und somit kaum ausreichend für die neuen Angebote wie etwa Video on Demand, Onlinespiele oder Videotelefonie.
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