Optisches Netz erreicht bis zu 6,4 Terabit Bandbreite

Die Festnetztochter T-Com der Deutsche Telekom AG hat gemeinsam mit dem schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson ein mehr als 1000 Kilometer langes Glasfasernetz zwischen Nürnberg und Oschatz aufgebaut. Das Netz arbeitet mit verbesserten Multiplexern und erreicht bis zu 6,4 Terabit Bandbreite, berichtete Heise Online heute.
Die verbesserten Multiplexer haben während dem Testlauf rund 43 Gigabit pro Sekunde über das 1000 Kilometer lange Netz gesendet. Von diesen 43 Gigabit wurden 3 Gigabit zur Fehlsicherung verwendet und mit 160 unterschiedlichen Wellenlängen soll eine Nutzdatenrate von beachtlichen 6,4 Terabit pro Sekunde erreicht werden.
Der US-Konzern Lucent Technologies erreichte über eine Entfernung von 2000 Kilometern eine Bandbreite die bei 107 Gigabit pro Sekunde lag.
Ob die von Lucent Technologies und der T-Com getestete Breitbandtechnologie bald verfügbar sein wird muss abgewartet werden.
In Deutschland gibt es bisher nur wenige Glasfasernetze davon betreibt die Deutsche Telekom AG ein VDSL-Breitbandnetz mit bis zu 50 Megabit Bandbreite.
Der Provider wilhelm.tel bietet über sein Norderstedter DSL-Netz einen Breitbandzugang mit beachtlichen 100 Megabit Bandbreite für monatlich 36,10 Euro an.
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