Österreich: Masterplan für Breitband soll Position verbessern

Nachdem Österreich in den Jahren 2000 bis 2004 beim Breitbandzugang im europäischen Vergleich um 14 Plätze auf Platz 17 gefallen ist, startet die Volkspartei ab November einen Masterplan wodurch die Position des Landes im Bereich Breitband eine Verbesserung erfahren soll, berichtet die Onlineausgabe des Kurier.
Gemeinsam mit der bestehenden ARGE Breitband wird die Volkspartei einen Masterplan erstellen, um über diesen Wege Technologiedefizite ausgleichen zu können.
Die Kosten für diesen Plan sollen nach Angaben der Marktregulierungsbehörde für Telekommunikation bei fast 500 Millionen Euro liegen.
Weil die liberalisierten Telekommunikationsfirmen in Österreich selbst keine Gelder mehr in den Netzausbau investieren, muss die öffentliche Hand laut Telekom Austria entsprechende Investitionen tätigen.
Die Gewerkschaften, SP und die Grünen fordern ebenfalls Investitionen in den Breitband-Ausbau.
Die Nachbarländer Tschechien und Slowakei investieren je rund 1 Milliarde Euro an öffentlichen Geldern in den Breitband-Ausbau.
Der Masterplan soll im November diesen Jahres starten wodurch österreich wieder unter die Top 3 im europäischen Breitbandmarkt kommen möchte.
Zur Zeit sind 23 % der Haushalte und Unternehmen per Breitband ans Netz angeschlossen. Dieser Wert soll bis zum Jahre 2008 auf 80 % nach zugestimmten EU-Plänen steigen.
In Deutschland existieren zur Zeit rund 7 Millionen DSL-Anschlüsse und die Breitband-Penetration liegt bei 15 % weswegen das Land im europäischen Breitbandmarkt den letzten Platz belegt.
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