Neues Breitband-Glasfasernetz der Deutsche Telekom von Regulierung ausgenommen

Die neue schwarz-rote Regierung aus Union (CDU/CSU) und SPD hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart dass das neue geplante Breitband-Glasfasernetz der Deutschen Telekom AG zeitweise von der Regulierung ausgenommen werden soll, berichtete Spiegel Online gestern.
"Die Koalitionsparteien werden zur Sicherung der Zukunft des Industrie- und Forschungsstandorts Deutschland Anreize für den Aufbau beziehungsweise Ausbau moderner und breitbandiger Telekommunikationsnetze schaffen", heißt es im vorläufigen Koalitionsvertrag der neuen schwarz-roten Regierung.
Der Bonner Konzern Deutsche Telekom AG will bis zum Jahre 2007 drei Milliarden Euro in den Aufbau eines Glasfasernetzes investieren und dabei fünfzig Großstädte mit einem 50 Megabit schnellen Breitband-Zugang versorgen.
Die Ausnahme-Regelung trifft beim Telekommunikations-Verband VATM auf eine scharfe Kritik, der Verband prüft laut der Süddeutsche Zeitung rechtliche Schritte gegen den Koalitionsvertrag einzuleiten.
Mit dem Aufbau des Breitband-Glasfasernetzes sollen nach Angaben des Bonner Ex-Monopolisten rund 5.000 Jobs entstehen, was die angekündigte Entlassung von 32.000 Mitarbeitern teilweise kompensiert.
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