Mobilfunkfirmen sollen Wimax-Strategie entwickeln

Die Experten der Marktforschungsfirma In-Stat empfehlen den Mobilfunkunternehmen eine Strategie für die neue Breitbandfunktechnologie Wimax zu entwickeln. Nach Einschätzung der Experten ist die Wimax-Strategie die größte Entscheidung seit der Einführung von UMTS.
"Für die Mobilfunkanbieter gibt es keinen Grund, überstürzt auf die Entwicklung von WiMAX zu reagieren", sagte Jürgen Kaack der Chef der Unternehmensberatung STZ-Consulting ist. Die Breitbandfunktechnologie Wimax wird zunächst in Regionen zum Einsatz kommen wo eine schlechte DSL-Versorgung besteht.
Zur Zeit hat Wimax laut In-Stat noch Herausforderungen wozu teure Endgeräte, unterschiedliche Standards und verschiedene Frequenzeinstellungen in den Ländern gehören. In Deutschland wird Wimax nach einer Studie der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting bis zum Jahre 2011 ein Marktvolumen von rund 1 Milliarde Euro erreichen.
"Damit wird der neue Funknetzstandard dann in etwa die gleiche Bedeutung einnehmen wie WLAN heute", schätzt Harald Boveland der Telekommunikationsexperte bei Steria Mummert Consulting ist. Laut Jürgen Kaack kann Wimax in den kommenden drei bis fünf Jahren in Deutschland einen Marktanteil von 10 - 15 Prozent unter den Breitbandanschlüssen erzielen.
Im Dezember des vergangenen Jahres versteigerte die Bundesnetzagentur für 52 Millionen Euro die Wimax-Lizenzen die von Providern ersteigert wurden. Die Provider sind nun mit der Netzplanung und Entwicklung von Geschäftsmodellen beschäftigt weshalb Experten mit einer Vermarktung der Wimax-Dienste erst zum Ende 2007 rechnen.
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