Marktforscher: Deutschland ist bei Breitband Anfänger

Nach einem internationalen Vergleich bei der Breitbandnutzung der Marktforscher von Forrester Research ist Deutschland in diesem Bereich ein Anfänger, berichtet das IT-Portal Silicon.
In Deutschland waren Ende letzten Jahres nur 13 % aller Haushalte per Breitband-Anschluss im Internet während der westeuropäische Durchschnitt bei 20 % liegt.
Als Ursache für den hinkenden Breitbandmarkt in Deutschland sehen die Marktforscher dass die Breitbandnutzer mindestens 17 Euro/Monat an die T-Com für einen DSL-Anschluss bezahlen müssen. Dazu noch eine Gebühr für den DSL-Tarif.
Es bestehe in Deutschland eine starke Preissensibilität, welche eher zum Providerwechsel statt zu innovativen Breitband verleite.
Die Deutsche Telekom AG ist mit einem Marktanteil von 85 % im DSL-Markt weiter dominierend und laut den Marktforschern ein Hemmnis für Alternativen, denn im Gegensatz zum britischen Anbieter British Telecom biete der Bonner Konzern bislang noch keine effektivere Alternative wie beispielsweise Bitstream an.
Laut den Marktforschern seien die DSL-Angebote in Deutschland im Vergleich zu denen in Frankreich wenig innovativ, weil es hier im Land nur wenige gebündelte Sprach-, Daten-, und TV-Services (Triple-Play) gibt.
Bis zum Jahre 2010 rechnet Forrester Research damit, dass 63 % aller deutschen Online-Haushalte die Breitbandanschlüsse nutzen werden. Dies würde 44 % aller deutschen Haushalte entsprechen.
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